Rundbrief Juli 2015

Hermannstadt, im Juli 2015

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

 

wir grüßen euch herzlich aus Siebenbürgen und sagen herzlich danke für eure große Unterstützung während der vergangenen Monate. Wieder durften wir eine Saison der Winterhilfe abschließen und hatten in jedem Monat ausreichend Geld für die bedürftigen Rentnerinnen und Rentner in unserem Kirchenbezirk. Manche von Euch unterstützen uns nun schon seit über 15 Jahren, diese Treue erfüllt uns mit großer Dankbarkeit – auch unserem Vater im Himmel gegenüber, der euch immer wieder bereit macht, uns zu unterstützen. Er segne euch und vergelte es euch reichlich, dass ihr immer wieder an uns denkt und eure Gaben mit uns teilt!

Etwa 20.000 Euro haben wir in dieser Saison benötigt, um die 95 Rentnerinnen und Rentnern im vergangenen Winter zu unterstützen, wieder eine stolze Summe, die Ihr für unser Projekt gespendet habt!

Auch von den Empfängern kamen viele Grüße, die ich hiermit an Euch weitergebe. Sie danken für die Unterstützung durch die Winterhilfe und wünschen Euch allen alles Gute, viel Gesundheit und einen schönen Sommer. Ohne eure Hilfe würde es für die Empfänger nicht möglich sein, im Winter eine warme Stube zu haben und ausreichend zu essen, die Renten sind viel zu gering. Eine Empfängerin schreibt ausführlich (gleich nachdem sie die Gabe im Mai erhalten hatte):

Sehr geehrte Spender!

Mein Name ist Ana Maria B., ich bin seit über 10 Jahren Rentnerin und lebe in Hermannstadt. Jeden Winter freu ich mich sehr, wenn die Helferin vom Bezirk kommt und mir die Winterhilfe bringt. Es ist eine große Hilfe, da ich auch Diabetikerin bin und viele Medikamente nehmen muss, meine Rente ist sehr klein. Im Namen von allen Rentner die Winterhilfe erhalten, möchte ich Ihnen aus ganzem Herzen danken. Wir wünschen Ihnen viel Gesundheit und Zufriedenheit. Frohe Pfingsten an alle Spender!

Vielen Dank und alles Gute! Ana – Maria B.

 

Viele von den Empfängerinnen und Empfänger sind weit über 80 Jahre und brauchen darum auch einiges an Medikamenten. Wie ich schon im letzten Brief geschrieben habe, ist der Bedarf an Unterstützung hierbei weiter gestiegen, wir rechnen mit mindestens 800 Euro pro Monat. Aber Ihr habt uns auch dafür ausreichend mit Geld versorgt, wir werden hier auch über den Sommer helfen können. Das erfüllt besonders auch uns, die wir als Vermittler fungieren, mit großer Dankbarkeit!

 

Damit Ihr Euch ein wenig vorstellen könnt, wie die finanzielle Realität hier für viele Rentner aussieht, habe ich ein Beispiel für Euch.

Eine Witwe von 71 Jahren war so freundlich, einen Monat lang – Mai – aufzuschreiben, was sie so eingekauft und bezahlt hat. Sie lebt hier in Neppendorf, bewirtschaftet einen kleinen Garten und hat Hühner. Damit kann sie einiges einsparen, was für die Rentner in der Stadt oder mit altersbedingten Behinderungen nicht möglich ist.

Die Rente beträgt 760 Lei, dazu kommt eine Behindertenrente (Augenleiden) von 240 Lei – also 1000 Lei im Monat.

Einkauf von Lebensmittel und Verbrauchsgüter: 380 Lei

Wohnnebenkosten und Telefon:                          350 Lei

Es bleiben ihr also nicht einmal 300 Lei im Monat Mai, die sie sich sparen kann. Wenn dann im Winter mehr Gas und Strom verbraucht wird oder sie sich ein neues Kleidungsstück oder Schuhe kaufen muss, sind diese gesparten Lei schnell aufgebraucht. Für größere Anschaffungen – sollte der Kühlschrank oder die Waschmaschine kaputt gehen – wird auch das im Sommer aufgesparte Geld nicht ausreichen.

 

Wie ich ja bereits in den letzten Briefen geschrieben habe, werde ich – so Gott will – im November wieder in Deutschland unterwegs sein und von der aktuellen Lage der Rentnerinnen und Rentner hier in Siebenbürgen berichten. Die Termine, die jetzt schon feststehen, sind:

  1. November:   Arbeitskreis Osteuropa in Unna

Gemeindeabend Dortmund

  1. November:   Frauenkreis Obertshausen
  2. November:   Ehemaligentreffen Uelzen
  3. November:   Gottesdienst Gödenstorf
  4. November:   Infoveranstaltung in Staßfuhrt

Gemeindeabend Eickendorf (bei Barby)

  1. November: Gemeindeabend Hadmersleben
  2. November: Gemeindeabend Grevenbroich
  3. November: verschiedene Termine in Mönchengladbach

Ihr seht also, ich bin wieder kreuz und quer in Deutschland unterwegs und hoffe, einige von Euch dabei zu treffen.

 

Bleibt persönlich bis dahin gesund und fröhlich und kommt gut durch den Sommer!

Der dreieinige Gott segne Euch und alle Eure Gedanken für uns und unser Projekt und er vergelte es Euch reichlich.

 

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses

Petra Stöckmann – Kothen

Initiatorin des Projektes

Petra.stoeckmann@kothen.com

 

ACHTUNG: Noch eine wichtige Information an alle, die bisher über die Kirchengemeinde Obertshausen gespendet haben: Leider können uns unsere Freude die Spenden ab November nicht mehr übermitteln. Bitte also diese Kontoverbindung nicht mehr benutzen!

Über ein anderes Angebot für diese Vermittlung würden wir uns freuen!

 

Spenden über:

Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach

Konto – IBAN: DE95 3105 0000 0000 2139 34 BIC:MGLSDE33XXX

Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder noch besser direkt an das Diakonische Werk, z.Hd. Frau Harff. Ganz herzlichen DANK!


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