Rundbrief vom Dezember 2018

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

es ist an der Zeit, Ihnen die neue Saison unseres Projektes Winterhilfe vorzustellen. Wir sind sehr dankbar, dass wir auch diese neue Saison wieder mutig beginnen dürfen, weil Sie uns über die Sommermonate weiter mit Spenden bedacht haben und wir so ein Polster haben, aus dem wir nun schon eine Gabe an die Rentnerinnen und Rentner auszahlen konnten und auch für Dezember ausreichend Geld vorhanden ist. Dankeschön!

Die Helferinnen haben von vielen Empfängern Grüße an Sie ausrichten lassen, die ich hiermit an Sie weitergeben möchte. Als sie für unser Oktobertreffen die Unterlagen der Empfänger zusammengetragen haben und ankündigten, dass wir ab November wieder Winterhilfe auszahlen würden, war die Freude und Dankbarkeit darüber sehr groß. Zum einen, weil sich die Situation der Rentnerinnen und Rentner nicht verbessert hat und unsere Empfänger mit diesen regelmäßigen Gaben nun beruhigt an den Winter denken können, zum anderen kam für manche der Empfänger aus den Dorfgemeinden eine ganz andere Not hinzu. Anders als in Deutschland hatten wir im Juni und Juli sehr viel Regen, viele hatten in diesen Wochen mit Überschwemmungen zu kämpfen und daraus folgende Schäden haben bei einigen erhebliche Kosten verursacht. Gerade diesen Empfängern kommen unsere Gaben jetzt extra gut.  

Auf der neuen Liste stehen 83 Personen, die von uns eine Unterstützung bekommen. Die Höhe der Unterstützung ist weiter bei 100 Lei pro Person und Monat geblieben. Nach eingehender Beratung im Helferinnenkreis schien uns diese Summe aufs Ganze gesehen weiterhin ausreichend. Denn besonders die Regelmäßigkeit gibt den Empfängern eine emotionale Sicherheit. Wie gehabt, können wir aber auf Notsituationen gut reagieren und werden es auch weiterhin gerne tun.

Damit Sie einen Richtwert haben: Wenn die Personenzahl so bleibt und auch der Wechselkurs einigermaßen stabil bleibt, werden wir in dieser Saison um die 12.500 € verbrauchen. Das ist natürlich nur eine Schätzung, denn wer weiß, wie sich hier im Land die Lage und der Wechselkurs entwickelt.

Etwas wichtiges noch einmal für den Umgang mit Ihren Adressen. Wir haben Ihnen ja schon häufig mitgeteilt, dass die Banken Ihre Adressen nicht weiter vermitteln. Das war auch schon vor dem neuen Gesetz zum Datenschutz so. Es ist aber für die meisten von Ihnen sicher hilfreich, wenn Sie eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt bekommen. Darum bitten ich Sie noch einmal herzlich, uns eine Adresse mitzuteilen, wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen und Sie bisher keine erhalten haben. Sie könnten sie mir per E-Mail oder aber direkt an das Diakonische Werk in Mönchengladbach senden.

Genauso wichtig ist es, dass Sie den Verwendungszweck: „Winterhilfe“ angeben, damit Ihre Spende richtig verbucht werden kann. Ohne den konkreten Hinweis wird das Geld auf dem Konto der Siebenbürgenhilfe für die anderen vielfältigen Aufgaben der Siebenbürgenhilfe verwendet. Auch beim Bezirkskonsistorium würde ähnlich verfahren werden und das Geld würde für die allgemeinen Aufgaben des Bezirkes verwendet.  

Sollten Sie diesen Brief noch per Post bekommen, aber es auch die Möglichkeit gibt, ihn per E-Mail zu empfangen, bitte ich herzlich um eine Nachricht. Das Versenden per E-Mail geht um ein vielfaches einfacher für mich, DANKE!

Ebenso ist eine Nachricht hilfreich, wenn Sie keine Post mehr von uns erhalten möchten.

Von Herzen wünschen wir – die Helferinnen und Mitarbeiter des Kirchenbezirkes Hermannstadt – Ihnen und Ihren Familien Gottes reichen Segen und eine besinnliche und gesegnete Restadvents- und Weihnachtszeit.

Möge unser Vater im Himmel Sie auch im nächsten Jahr begleiten und Ihnen alles Gute, das Sie an und für uns tun, reichlich vergelten!

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses

Petra Stöckmann – Kothen

Initiatorin des Projektes


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