Dankschreiben Juni 2006

Hermannstadt im Juni 2006

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

wir haben inzwischen unsere Wintersaison 2005 / 2006 abgeschlossen und so möchte ich Euch Anteil geben an dem, was wir mit Eurer Hilfe auch im vergangenen Winter für viele Rentnerinnen und Rentner tun konnten.

Leider kann ich Euch noch immer nicht von einer Verbesserung der Lebensbedingungen für die Rentnerinnen und Rentner berichten. Ganz im Gegenteil, die Energiepreise sind wieder angehoben worden, so dass unsere kleine Gabe, die wir monatlich auszahlen, für viele wieder eine große Hilfe war. Da auch dieser Winter wieder lange anhielt, gaben wir auch im Mai noch eine Gabe. Damit konnten wir hoffentlich erreichen, dass die Empfänger ohne Schulden bei den Energiekonzernen in den Sommer kommen.
Im Oktober starteten wir mit 91 Personen, die von den Helferinnen für die Winterhilfe angegeben wurden. Schon im Januar stieg diese Zahl auf 103 Personen an.
Wie geplant, zahlten wir pro Monat und Person 1.000.000 Lei aus, das entsprach im Oktober
28,- €, im Mai brauchten wir dann leider schon 29,- € um diese Summe zu erreichen.
Das ist ein weiteres Problem, mit dem wir nun ja auch schon seit der vorherigen Saison zu tun haben, Valuta, Euro wie Dollar oder Schweizer Franken, verlieren nach wie vor an Wert. Es sind politische Gründe – wie auch der Anstieg der Energiekosten, macht aber gerade Projekte, wie unsere Winterhilfe, immer teurer und immer wichtiger.

Ihr könnt unschwer erkennen, wie wichtig die Winterhilfe im vergangenen Winter war und sicher auch im nächsten Winter sein wird. Wir sind unendlich dankbar, dass wir mit Eurer Hilfe dieses Projekt weiterführen konnten und auch können. Vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung, vielen herzlichen Dank für Eure Spenden an dieses Projekt!

Wir sind uns dessen bewusst, dass auch Ihr es immer schwerer habt, weil die Energiekosten auch bei Euch sehr gestiegen sind. Dass Ihr uns trotzdem nicht vergesst, ist für uns ein Gottes Geschenk und wir erbitten für Euch darum Gottes reichen Segen, er möge es Euch reichlich vergelten was Ihr an und für uns getan habt.

Immer wieder lassen die Empfänger ausrichten, wie dankbar sie für die Hilfe sind, immer wieder wünschen sie für Euch Gutes, Gesundheit und Gottes Segen.
Einige haben es wieder für Euch aufgeschrieben, ich möchte die ausführlichen Briefe hier wiedergeben, damit Ihr lesen könnt, welche Freude und Dankbarkeit mit den besten Wünschen und Grüßen mir für Euch ausgerichtet wurden:

Sehr geehrte, liebe Spender,
im Namen Jesu begrüßen wir Euch alle recht herzlich und bedanken uns alle für die Winterhilfe, die Sie uns geschickt haben. Alle haben wir uns sehr gefreut, der liebe Gott gebe Euch allen die Gesundheit, Kraft und Gottes reichen Segen auf allen euren Lebenswegen und alles erdenklich Gute. Schuster, Katharina

An die lieben Spender!
Mein Name ist Dagmar Dietrich aus Burgberg und ich betreue alte Leute aus verschiedenen Ortschaften und diese Arbeit mache ich jetzt schon seit mehr als einem Jahr. Immer wieder, wenn ich sei besuche, freuen sie sich sehr und ich gehe gestärkt von dannen. Darum möchten wir nicht vergessen und uns liebevoll bei Ihnen bedanken für die Gaben. Der Herr hat verheißen, niemanden zu verlassen und dass durften auch meine alten Leute erfahren, die immer sehr dankbar sind für das Geld, dass ihnen allen gut tut. Der Herr im Himmel möge es Euch allen vergelten und reichlich zurückgeben. Danke nochmals für alle Eure „Liebe“ und wünschen Ihnen des Herrn reichen Segen! Dagmar Dietrich

Liebe Geber – Freunde,
da wir sehr alte und kranke Menschen besuchen und ihnen ihre Not linder und helfen mit sehr wenigem fertig zu werden, so sind auch wir dankbar, das durch ihre Hilfe etwas gelindert wird. Wir Helferinnen sind auch ältere Frauen, die auch ihre Wehwehchen haben. Wir möchten dass neben dem Alter und Krankheit ein wenig Liebe da ist. Es tut einem Weh wenn nichts da ist. Mit Geduld und Hoffung auf Besserung oder dem nahen Tod entgegen gehend müssen wir rechnen. Die ich versorge (mit Winterhilfe) sind 2 Frauen. Eine ist 88 Jahre alt, hat Parkinson und Alzheimer. Ist verworren und will immer heim, obwohl sie daheim ist.
Die 2. ist 83 Jahre al, sieht fast nichts, auch hört sie nur wenig. So schreibe ich in ihrem Namen. Sie danken von Herzen für die Winterhilfe, sonst hätten sie es sehr viel schwerer gehabt.
In wahrer Dankbarkeit wünschen wir Ihnen allen die beste Gesundheit und ein „vergelts Gott“ mit Gruß Lautner, Katharina

Sehr geehrte Frau Pfarrer,
ich bedanke mich recht schön für die Geldhilfe die ich sei einer Zeit, also 6 Monate, seit einigen Jahren bekomme womit ich mich sehr gut behelfen kann, denn ich habe eine kleine Rente und dies Geld ist eine gute Hilfe für mich. Ich bedanke mich recht schön bei allen, die da mitwirken bei dieser Hilfe.
Herzliche Grüße von Frau Roppelt, Sara!

Ich habe diese Briefe so abgeschrieben, wie man sie mir übergeben hat. Dazu bekam ich dann noch viele Karten mit kleinen Grüßen, auf denen Euch kurz, aber herzlich gedankt wurde.

Mit freundlichen Grüßen

 

Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes


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