Dankschreiben 2003

Liebe Spenderinnen, lieber Spender,
ganz herzlich danken wir im Namen der Empfänger unserer Winterhilfe für Ihre finanzielle Unterstützung! Es ist uns sehr bewusst, dass die wirtschaftliche Lage in ganz Europa schlechter geworden ist. Aber Sie haben uns trotzdem eine Spende zukommen lassen und dafür wünschen wir Ihnen ein herzliches „Vergelt’s Gott!“
Die Winterhilfe lief im vergangenen Winter zum vierten Mal. Der Kreis der betroffenen Rentner wurde von Jahr zu Jahr größer. In diesem Jahr waren zwischen 63 und 72 Personen auf unserer Liste, Monat für Monat entdeckten unsere Helferinnen bei ihren Besuchen Rentner, die finanziell nicht über die Runden kamen.
Monatlich zahlten wir in diesem Winter 500.000 Lei an die Rentner aus, das waren im Oktober umgerechnet ca. 15 €, heute etwa 13 €. Wir brauchten also monatlich etwa 1000 €, um diese Summe auszuzahlen.
Viele Rentner bekommen monatlich unter 1.000.000 Lei, haben aber in den Städten im Winter Wohnnebenkosten von 3.000.000 bis 5.000.000 Lei zu zahlen.
Zum Teil entsprach unsere Gabe die Höhe der Rente, im Blick auf die Kosten aber war es dann doch manchmal mehr nur ein Zeichen. Trotzdem waren alle Empfänger sehr dankbar, dass wir auch im vergangenen Winter diese Summe auszahlen konnten.
Zunächst konnten wir nur bis einschließlich März die Winterhilfe auszahlen, dann waren unsere Spenden erschöpft. Besonders in den Städten mussten viele der Rentnerinnen und Rentner Schulden machen, die sie jetzt noch mühsam abstottern. Manche schränken ihre anderen Ausgaben drastisch ein und leben von Brot und Margarine oder Marmelade.
Aber dank zweier größerer Spenden im Mai können wir für alle, die noch an diesen Schulden zurückzahlen, eine Gabe in Höhe von umgerechnet 16 € (600.000 Lei) auszahlen. Für 34 Personen erbaten unsere Helferinnen diese Gabe, die wir beim monatlichen Treffen im Juni auszahlen werden.
Sie sehen an dieser kleinen Beschreibung, wie wichtig die Winterhilfe für viele Rentnerinnen und Rentner ist. Dürfen wir sie auch für das nächste Jahr an Ihr Herz legen? Wir bitten Sie herzlich, uns auch im nächsten Winter weiter zu unterstützen, damit wir auch im kommenden Winter vielen Rentnerinnen und Rentnern ein Hoffnungszeichen übermitteln können, in dem wir ihnen wieder monatlich eine Gabe übermitteln können. Gott segne Sie dafür!

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für Sie,
verbleiben wir Ihre
Dechant Pfr. Dietrich Galter
Carmen Rucareanu, Diakoniereferentin
Petra Stöckmann – Kothen, Diakonin


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