Dankschreiben Mai 2007

Hermannstadt im Mai 2007

 

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

jetzt haben wir wieder eine Saison Winterhilfe abgeschlossen und sind unserem Vater im Himmel sehr dankbar, dass wir auch im vergangenen Winter vielen Rentnerinnen und Rentnern im Kirchenbezirk Hermannstadt mit Ihrer Hilfe den Winter erleichtern konnten.
Gott hat uns einen milden Winter geschenkt, so dass die Heizkosten, trotz weiterer Preiserhöhungen, erträglich blieben und mit Ihnen treue Unterstützer, die uns die nötigen Mittel zu Verfügung stellten.
Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir das Projekt Winterhilfe nun schon seit so vielen Jahren durchführen können und dürfen Ihnen versichern, dass jeder Euro, den Sie für dieses Projekt spenden, den Rentnerinnen und Rentnern hier zugute kommt. Jede Spende hilft uns und ist uns wichtig – ob es eine scheinbar kleine Summe ist oder eine große!

Alle Empfänger und die Helferinnen, die die Unterstützungen verteilen, lassen Sie schön grüßen und danken von Herzen für diese Hilfe! Aus dem einen Dorf erhielt ich einen Dankesgruß mit einem Bibelvers, mit denen die Frauen Sie alle grüßen:
„Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ (Jesaja 40, 29ff)
Für die Rentnerinnen und Rentner ist es ein Gottesgeschenk, darum danken sie Gott dafür, dass er Sie bereit gemacht hat, dieses Projekt zu unterstützen.

Um welche Zahlen ging es in diesem Winter:
110 Personen bekamen in den vergangenen Monaten – von November 2006 bis Mai 2007 – eine monatliche Unterstützung von 100 Lei, das entspricht jetzt etwa 30 €. Der Eurokurs verliert leider immer noch an Wert, so dass wir immer mehr Euro einsetzen müssen, um eine kleine Hilfe geben zu können.
Dazu konnten wir mehreren Personen, bei der Beschaffung von Medikamenten helfen, die leider auch immer teurer werden, so dass vielen Rentnern auch dafür die Rente nicht reicht. Diese Unterstützung werden wir auch in den Sommermonaten fortführen. Dafür benötigen wir etwa 300 Lei an regelmäßiger Unterstützung, es kommen aber auch noch außerordentliche Zahlungen dazu, denn unsere Empfänger sind ja zumeist älter als 70 Jahre.
Leider gab es in diesem Jahr große Probleme bei der Beschaffung der Grippeschutzimpfung, die wir ja vor allem den Helferinnen anbieten wollten. Wir konnten erst im Dezember mit der Impfung beginnen. Zum Glück war das Wetter mild, so dass es vorher keine Erkrankungen gab.
Neben den Helferinnen wurden Schutzimpfungen auch etliche Rentnerinnen und Rentner angeboten, die es nicht von ihren Hausärzten bekommen haben. Eigentlich ist es vorgesehen, dass Rentner die Grippenschutzimpfungen gratis von den zuständigen Hausärzten bekommen, aber das klappt in den Dörfern nicht unbedingt. Dank Ihrer Unterstützung konnten wir aber auch hier weiterhelfen!

Es sieht leider nicht danach aus, als würde sich innerhalb dieses Sommers die Situation der Rentnerinnen und Rentner hier verändern. Wir rechnen also damit, dass wir auch im kommenden November wieder mit der monatlichen Unterstützung beginnen werden. Wir können wohl auch damit rechnen, dass die Zahl der Bedürftigen eher noch ansteigt. Vielleicht werden wir auch die Höhe der monatlichen Unterstützung erhöhen, damit wir den gestiegenen Kosten besser entgegenwirken können. Zwar gibt es inzwischen Stimmen, die davon reden, dass der Eurokurs wieder steigen wird, aber das glaube ich erst, wenn es soweit ist. Nüchtern betrachtet werden wir im nächsten Winter mit mindestens 4.000 € monatlich zu rechnen haben.
Wir haben aber von Ihnen ein kleines Polster erhalten und können darum ganz getrost durch den Sommer gehen und darauf vertrauen, dass Sie uns auch für den kommenden Winter treu bleiben werden!

In Absprache mit unseren Partnern der Siebenbürgenhilfe im Diakonischen Werk Mönchengladbach plane ich in diesem Herbst, wohl im November, wieder eine Fahrt nach Deutschland, um von unserem Projekt „Winterhilfe“ zu berichten. Sollten Sie und Ihre Gemeinden / Vereine Interesse daran haben, melden Sie sich bitte bei mir, am schnellsten ginge es über: petra.stoeckmann@kothen.com, damit wir einen Termin abmachen können.
Die Kosten für diese Fahrt werden selbstverständlich nicht aus den Mitteln des Projektes getragen, sondern ich werde mir dafür Sponsoren suchen!
In meinem nächsten Brief werde ich Ihnen dann die Reiseroute und Termine mitteilen, vielleicht sehen wir uns dann auch persönlich im Herbst.

Im Vertrauen darauf, dass unser Vater im Himmel Ihnen Ihre Spenden reichlich vergelten wird, verbleibe ich mit den besten Wünsche für Sie und der Hoffung, dass Sie uns treu bleiben – auch im Namen der Empfänger, Mitarbeiter des Diakonieausschusses und des Kirchenbezirkes Hermannstadt!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes


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