Dankschreiben Sommer 2002

AKTION WINTERHILFE 2001 / 2002

Hermannstadt, im Sommer 2002
Liebe Spenderinnen und Spender,

herzlich danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung unserer Winterhilfe, die wir nun schon im dritten Winter, dank Ihrer Spenden, im Kirchenbezirk Hermannstadt leisten konnten.
Ostern lag in diesem Jahr sehr früh, so dass wir den Abschluss der Winterhilfe in diesem Jahr nicht als Ostergabe bezeichnen können, sie aber nichts desto trotz im April ausgezahlt haben.
Auch in diesem Jahr wurden die bedürftigen Gemeindeglieder innerhalb der Stadt und den zu uns gehörenden 56 Landgemeinden mit der Winterhilfe bedacht und auch in diesem Jahr schlossen wir die Winterhilfe mit einer größeren Gabe im Monat April ab.
Das Jahr 2001 hat der rumänischen Bevölkerung eine unheimliche Preissteigerung gebracht, die besonders durch ständig angehobene Energiekosten verursacht wurde. So betrug die Preissteigerung beim Erdgas über 100%, Strom lag nur knapp darunter. Logische Folge ist natürlich, dass auch die Lebensmittelpreise davon stark betroffen waren. Diese Preissteigerungen gingen im ersten Halbjahr 02 unverändert weiter.
Aus diesem Grunde waren im vergangenen Winter 50 Personen auf unserer Liste, die eine regelmäßige Unterstützung von umgerechnet ca. 10 Euro im Monat bekamen. Zusätzlich gaben wir für 10 Personen eine Unterstützung für den Brennholzkauf im Oktober. Auch eine Grippeschutzimpfung konnten wir wieder anbieten und beim Einkauf von Medikamenten mit unterschiedlichen Geldsummen helfen.
Für die Gabe zum Abschluss der Winterhilfe 01 / 02 gaben wir ca. 17 Euro pro Person. Damit bekamen die Empfänger ein kleines Polster, mit dem sie hoffentlich gut über den Sommer kommen können.

Unser Vater im Himmel hat uns in den vergangenen Wintern immer ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt und Ihnen, liebe Spender, unsere Winterhilfe ans Herz gelegt, so dass wir im Vertrauen auf diesen unseren Vater im Himmel auch für den kommenden Winter wieder die Bedürftigen im Bezirk Hermannstadt unterstützen werden.
So werden wir im kommenden Winter also wieder eine Winterhilfe anbieten, denn wie auch in den vergangenen Jahren geht die Preissteigerung weiter und die Rentenangleichung hinkt weit hinterher.
Wir gehen davon aus, dass wir ab Oktober sicherlich wieder mindestens 50 Personen haben werden, die wir unterstützen müssten und etwa 15 Euro pro Person und Monat ausgeben werden. Die Grippeschutzimpfungen und Brennholzeinkäufe möchten wir im kommenden Winter auch wieder ermöglichen, so wie Schwerkranken bei der Beschaffung von Medikamenten behilflich sein.

Als „Vitamine fürs Herz“ bezeichnen unsere Empfänger Ihre Spenden. Ein paar Worte dieser Menschen, die überaus dankbar für diese Hilfe sind:
„Liebe ist das einzige Taschentuch, dass die Tränen der Traurigen trocknet.“
„Ihre alten kranken Mütterchen aus Siebenbürgen / Hermannstadt bedanken sich recht schön für die Spende und jede küsst Dir Dein goldenes Herz. „Gott vergelt’s.“ Mit Liebe die alten Mütterchen.“
Am Ende dieses Briefes finden Sie noch die Zeilen einer älteren Dame aus einem Dorf ca. 20 km von Hermannstadt entfernt, ich habe es wörtlich abgeschrieben.
Vielen herzlichen Dank also besonders auch im Namen der Empfänger der Winterhilfe!
In der Hoffnung auch weiterhin mit Ihnen in Kontakt zu bleiben
verbleiben wir im Namen des gesamten Diakonieausschusses des Kirchenbezirkes Hermannstadt

mit den herzlichsten Grüßen
Ihre

Dechant Pfarrer Dietrich Galter
Diakoniereferentin Carmen Rucareanu
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen

www.winterhilfe.das-gute-haus.de
E-Mail: winterhilfe@das-gute-haus.de

 

Sehr geehrte liebe Freunde,

ich bin Susanna Lösch, 92 Jahre, aus dem Dorf Rothberg, Kreis Hermannstadt.
Schreibe im Namen aller, Rothberg und Thalheim, um mich bei Ihnen zu bedanken für die großartige Hilfe, die Sie mit Ihren Spenden an uns getan, seit dem Herbst 2001 bis ins Frühjahr 2002.
Gott gebe Ihnen die beste Gesundheit und nur Gutes.
Sie haben mit dem geschenkten Geld das wir durch Frau Pfarrer Petra erhalten haben, nicht nur unsere alten schwachen Körper gewärmt, sondern auch unsere Seelen.
Der Winter war kalt und lang, unsere Renten klein, trotzdem wir ein Leben lang schwer auf dem Feld gearbeitet haben.
Rothberg und Thalheim waren einst schöne sächsische Dörfer. Durch Krieg und Auswanderung sind wir nur wenige geblieben.
Unser Dank geht auch an das Evangelische Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt, die uns mit Lebensmittel und Kleidung, so wie auch mit Medikamenten helfen.

Herzliche Grüße und alles Liebe aus Rothberg und Thalheim

Susanna Lösch


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.