Danke 06.09

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533
Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Hermannstadt im Juni 2009

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

auch in diesem Winter durften wir mit Ihrer Hilfe eine Saison der Winterhilfe abschließen und vielen Rentnerinnen und Rentnern eine Unterstützung für die Wohnnebenkosten geben.
Wieder darf ich Ihnen von der großen Dankbarkeit berichten, von der Freude und Erleichterung, die Sie diesen Menschen gemacht haben und Ihnen die besten Grüße und Wünsche weiterleiten.
Wie im Herbst mitgeteilt, begannen wir mit 109 Personen, erstmals kamen im Laufe des Winters keine weiteren dazu, sondern eine Person konnte sogar gestrichen werden. Das liegt natürlich vor allem daran, dass, wie ich Ihnen im November berichtete, die Renten wirklich angehoben wurden. Wir dürfen Gott danken, dass endlich die Not der Rentner auch auf diesem Wege ein wenig gemildert wurde und endlich die vielen Arbeitsjahre anerkannt und gewürdigt werden. Trotzdem bleibt die Winterhilfe ein nötiges Projekt, denn gibt es noch immer über 100 Personen, die diese Unterstützung nötig haben. Sei es, weil die Rente zwar angehoben, aber immer noch weit unter dem benötigten liegt oder sei es, weil aus vielfältigen Gründen gar keine Rente gezahlt wird. Die Sozialhilfe wurde nämlich nicht verändert. Wenn man allerdings die Zeitung aufmerksam liest, muss man auch dafür beten, dass die Rente auch weiterhin ausgezahlt wird, viele andere Zahlungen werden eingefroren oder gar ganz gestrichen.

So ergibt sich ein weiteres Feld, welches verstärkte Unterstützung bedarf, nämlich die der gesamten Gesundheitsvorsorge. Ein neues Gesetz besagt, dass jeder Arztbesuch vom Patienten mit einer festen Summe bezahlt werden muss (hört sich ähnlich an, wie die Praxisgebühr in Deutschland). Dazu trägt die Krankenkasse kaum noch Behandlungskosten, selbst die früher üblichen Beihilfen für Medikamente werden nur noch spärlich geleistet.
Wir werden über den Sommer wohl vermehrte Anfragen bekommen, finanziell bei der Beschaffung von Medikamenten und sonstigen Ausgaben für Behandlungen mitzuhelfen. Im Mai und Juni brauchten wir dafür schon jeweils ca. 300 Euro, wir rechnen mit steigender Tendenz.

Vielen herzlichen Dank, dass Sie uns auch für diese Unterstützung Geld in ausreichender Höhe zur Verfügung stellen. Wir dürfen uns zuversichtlich jeder Not entgegenstellen, weil wir mit Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender zuverlässige Partner haben, die uns nun schon über so viele Jahre die Treue gehalten haben. Gott segne Sie reichlich dafür. Wir können Gott nicht genug danken, dass er immer wieder Menschen bereit macht, dieses Projekt zu unterstützen und uns damit immer genug Mittel gibt, den Rentnerinnen und Rentner des Evangelischen Kirchenbezirkes Hermannstadt ein würdevolles Leben im Alter zu ermöglichen.

Im Herbst werde ich Ihnen dann berichten, wie sich die Lage entwickelt hat, wie hoch die Unterstützung über den Sommer war und wie unsere Rentnerinnen und Rentner mit der neuen Situation im Gesundheitswesen zurecht gekommen sind. Es wurde angekündigt, dass die Energiepreise in nächster Zeit nicht angehoben würden, Erdgas soll sogar billiger werden. Ob es sich wirklich einmal einpendelt und sich das Verhältnis zwischen Rente und Energiekosten normalisiert? Wir werden sehen und ich werde es Ihnen berichten!
Ganz herzlich danken wir auch für alle Nachfragen, Anmerkungen und Anregungen. Bitte fragen Sie auch weiterhin nach, wenn manches ungenau rüber gekommen ist. Auch wieder geht die Bitte an Sie, wenn Sie jemanden kennen, der auch gespendet hat, aber keinen Brief erhalten hat, schicken Sie uns die Adresse. Sollten die Spendenbescheinigungen nicht richtig ankommen, wenden Sie sich an die Stelle, über die Sie uns das Geld haben zukommen lassen – Adressen s. u. – damit auch dort alles richtig und gut für Sie gemacht werden kann.

Wundern Sie sich nicht darüber, dass auf den Spendenbescheinigungen die Winterhilfe und / oder Rumänien nicht vorkommt. So, wie Sie sie erhalten, akzeptiert das deutsche Finanzamt es dafür und Sie können die Spende von Ihren Steuern absetzen. Darum haben wir uns ja die deutschen Partner gesucht, um Ihnen die besten Bedingungen zu schaffen. Alles wird ehrenamtlich gemacht, von den Spenden geht also nichts in Verwaltung. Wir sind sehr dankbar für diese ehrenamtliche Hilfe aus Mönchengladbach und Obertshausen.

Wieder bekamen wir auch Grüße von den Empfängern, die ich gerne an Sie weitergebe:

Liebe Spender, einen recht herzlichen Gruß von den Alten und Leidenden Leuten, die so sehr alleine sind. Und einen großen Dank für die gute Hilfe, die Sie für uns bereit haben. Leider sind so weinige, die Zeit haben, uns zu besuchen. Noch einen recht sehr schönen Dank und alles Gute und die Gesundheit allen Spendern! Mergeln und Schönberg

An die lieben Spender! Wir möchten Ihnen vielmals Danken für Eure Liebe, die sie an uns alten Leuten bewiesen haben. Der Herr möge es Euch reichlich belohnen und vielfältig zurückgeben. Des Herrn Segen mit Euch allen. Thalheim bis Burgberg

Es danken allen herzlich aus Großau für die Winterhilfe, die uns sehr geholfen hat, im Namen aller Empfänger: Anna Z.

Möchte mich auf diesem Wege vielmals bedanken für Ihre großzügige Hilfe. Ihre schöne Spende kommt uns sehr zu Hilfe, da mein Mann eine sehr kleine Rente hat und ich noch nicht für das Rentengesetz bin, also noch immer Hausfrau. Nochmals vielen Dank und möge Gott Ihnen Gesundheit und Zufriedenheit geben. Maria M. Reußmarkt

Herzlichen Dank für die Winterspenden, an alle Menschen, die ein gutes Herz haben, und auch uns in der Not helfen. Ich freue mich sehr und wünsche Ihnen die beste Gesundheit, alles nur Gute, einen schönen Frühling. Nochmals vielen Dank und viele liebe Grüße. Sofia B.

Im Namen aller Empfänger und Mitarbeiter des Diakonieausschusses verbleibe ich in großer Dankbarkeit und mit den besten Wünschen für Sie,
mit freundlichen Grüßen
Ihre
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes
PS: Wir überarbeiten gerade die neue Homepage, schauen Sie mal rein!

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt
Post: z. Hd. Ilse Harff, Kapuzinerstr. 44, 41061 Mönchengladbach


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