Dezember 2009

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533
Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Hermannstadt im Dezember 2009

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

inzwischen ist der Winter wieder im Anmarsch, die Temperaturen sinken unter den Gefrierpunkt und wir haben die neue Saison der Winterhilfe begonnen. Wir danken Gott für einen schönen milden Herbst und dafür, dass es noch keine großen Schneemassen gegeben hat. So halten sich die Energiekosten noch einigermaßen gering und unsere Rentnerinnen und Rentner sparen, ohne zu frieren.

Dank Ihrer Spenden dürfen wir getrost auch in diesem Jahr den Rentnerinnen und Rentner des Evangelischen Kirchenbezirkes die Unterstützung durch das Projekt „Winterhilfe“ anbieten. So starten wir diesen Winter zunächst mit 103 Personen diesen neuen Abschnitt des Projektes für 2009 / 2010.
Wir sind wirklich sehr, sehr dankbar, dass auch über den Sommer immer wieder Zeichen der Verbundenheit in Form von weiteren Spenden von Ihnen zu uns kamen, so dass wir großen Mut daraus schöpften und auch in diesem Winter eine Unterstützung in Höhe von 100 Lei pro Person (z. Zt. ca. 24,– €) jeden Monat anbieten. Der Wechselkurs Euro – Lei hat sich für uns im vergangenen Jahr sehr positiv entwickelt, so dass wir mit Ihren Spenden viel mehr helfen können, als noch vor einem Jahr!

Zu unser aller Freude wurden ja im vergangenen Jahr die Renten wirklich angepasst, so dass einige unserer früheren Empfänger ohne unsere Unterstützung zurecht kamen. Außerdem sollten die Energiepreise stabil bleiben (wir werden sehen, ob es dabei bleibt), so dass es in diesem Winter auch positive Signale gibt und sich die Not im laufe des Winters hoffentlich nicht steigert. Aber wir bleiben offen für weitere Fälle, sollten die Helferinnen mit der Bitte um Unterstützung für andere Gemeindeglieder an uns herantreten.
Ganz anders sieht es aber leider in der medizinischen Versorgung aus. Viele chronisch Kranke (Diabetes, Herzkranke, usw.) bekommen ihre Medikamente nicht mehr von der Krankenkasse finanziert, weil angeblich nicht genügend Geld vorhanden sein soll. Hier sind wir schon im laufe des Sommers vermehrt eingestiegen und haben vielen Empfängern der Winterhilfe und anderen Rentnern über den Sommer mit der Finanzierung der Medikamente geholfen. Für die Beschaffung von Medikamenten haben wir pro Monat ca. 300 Euro eingesetzt, ich gehe davon aus, dass diese Summe auch in den nächsten Monaten benötigt werden wird.
Wir sind aber auch hierbei der getrosten Zuversicht, dass wir diesen Bitten weiterhin nachkommen können und wir auch in diesem Winter die Unterstützung für jede bedürftige Rentnerin und jeden bedürftigen Rentner bis zum Mai auszahlen können.
Neben der Unterstützung für Medikamente haben wir für die Helferinnen auch in diesem Herbst wieder eine Grippeschutzimpfung angeboten. Es gab zunächst nur ausländische Präparate, die sehr teuer waren. Ab Mitte November gab es inländischen Impfstoff dann aber zum Glück auch wieder für alle Rentner gratis bei den Hausärzten, so dass für alle Empfänger der Winterhilfe gesorgt ist.

Wir haben jetzt das Geld noch nicht zusammen, aber wir vertrauen auch in diesem Jahr darauf, dass unser Vater im Himmel weiter für uns sorgen wird und sind sicher, dass Sie uns auch in den nächsten Monaten nicht im Stich lassen werden, damit wir das Motto unseres Projektes auch in der Saison 2009 / 2010 aufrecht erhalten können:

Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern

Im Vertrauen darauf, dass unser Vater im Himmel Ihnen Ihre Spenden reichlich vergelten wird, verbleibe ich mit den besten Wünsche für Sie und der Hoffung, dass Sie uns treu bleiben – auch im Namen der Empfänger und Mitarbeiter des Diakonieausschusses, ja des ganzen Kirchenbezirkes Hermannstadt! Zehn Jahre haben Sie uns unterstützt, denn wir gehen mit diesem Projekt ja jetzt ins schon ins elfte Jahr. Leider ist es immer noch sehr nötig und wichtig, denn wenn die Zahl der Bedürftigen auch nicht mehr steigt, so sind diese 103 doch sehr darauf angewiesen, dass wir ihnen helfen.
Viele von Ihnen unterstützen uns seit dem Beginn dieses Projektes, im Herbst 1999. Wir sind Ihnen für diese Treue unendlich dankbar und freuen uns sehr an Ihnen, als unsere Freunde und Partner! Sie dürfen sicher sein, dass die Empfänger Ihrer dankbar im Gebet gedenken!

Im nächsten Herbst würde ich gerne wieder eine Besuchsreise nach Deutschland machen und gerne bei Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, persönlich vom Projekt berichten. Sollten Sie und Ihre Gemeinden / Vereine Interesse haben, melden Sie sich bitte, dann können wir rechtzeitig die Reise planen und vorbereiten.

So bleibt mir zum Schluss noch eines: Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest. Mögen Sie auch im kommenden Jahr gesegnet sein und es behütet erleben!

Mit freundlichen Grüßen
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!
Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt
Post: z. Hd. Ilse Harff, Kapuzinerstr. 44, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!


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