Dankeschön für die Saison 2009 / 2010

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533
Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Hermannstadt im Juni 2010
Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

endlich ist es warm geworden, die Sonne schickt ihre Strahlen und erfreut unsere Herzen. Wir durften mit Ihrer Hilfe wieder eine Saison der Winterhilfe abschließen und sagen mit diesem Brief ein herzliches DANKESCHÖN! Alle Empfänger und ebenso auch die Helferinnen danken Ihnen und grüßen Sie alle recht herzlich! Einige Grüße lesen Sie dann wieder im hinteren Teil dieses Briefes!
Immer wieder bekamen wir von Ihnen Spenden, das hat uns viel Mut gemacht. Wir konnten den Empfängerinnen und Empfängern so dann auch immer wieder zusichern, dass das Geld reicht. Auch jetzt haben wir noch Geld, so dass wir auch über den Sommer für Medikamente Unterstützungen geben können. Das tut so unendlich gut und gibt unseren evangelischen Gemeindegliedern eine große Zuversicht, dass sie nicht vergessen sind.

Wie ich Ihnen im Dezember mitgeteilt hatte, waren 103 Personen auf unserer Liste, diese Zahl war auch in dieser Saison konstant, in Euro belief sich die dafür benötigte Summe pro Monat bei ca. 2.500 Euro, dank eines relativ „günstigen“ Wechselkurses. Für Medikamente waren pro Monat 200 bis 300 Euro nötig.
Der Winter war so für unsere Rentnerinnen und Rentner recht gut zu ertragen, die Energiepreise blieben wirklich stabil, die Temperaturen waren im normalen Bereich und die Erhöhung der Renten halfen wirklich ein Stückchen weiter. Auch dafür sind wir sehr dankbar.

Allerdings wird sich das alles über den Sommer ändern. Die Energie wird wieder teurer – das wurde uns in den letzten Tagen angekündigt. Was aber viel schlimmer ist, ist, dass aufgrund der hohen Staatsverschuldung Rumäniens, ab Juli alle Renten um 15% gekürzt werden, ebenso auch die Sozialhilfe, Kindergeld… Wenn es „gut“ geht, bleibt die Mindestrente bei 350 Lei (z. Zt. ca. 80 €) Jetzt geht die Angst um. Vor allem die Rentner, die schon jetzt nicht genug zum Leben haben, machen sich große Sorgen! Auch im Gesundheitswesen wird es zu weiteren drastischen Kürzungen kommen.
Sie sehen also, es wird weitere Winter geben, in denen wir die Winterhilfe benötigen, vielleicht dringender als je zuvor. Noch kann man nicht abschätzen, wie diese ganzen Kürzungen sich auswirken, aber dass es härter wird, davon müssen wir ausgehen.
Leider behalten alle die Vorhersagen Recht, die uns prophezeit haben, dass es mit dem EU – Beitritt erst einmal sehr viel schlechter für die Bevölkerung wird. Und hier findet man die Hauptursache auch nicht in der Wirtschaftskrise, sondern eher in den Versprechungen vor den Wahlen vom Wohlstand und blühender Wirtschaft oder sonstigen Wahlgeschenken.
Aber nichts desto trotz werden wir weiter alles dafür tun, dass die uns anvertrauten Rentnerinnen und Rentner weder hungern noch frieren müssen – DANKE, dass Sie uns dabei helfen!

Hier nun die Grüße, zunächst die, die über die Helferinnen verfasst wurden:
Liebe Spender, für die Winterhilfe wollen alle Empfänger recht von Herzen danken. Allen die beste Gesundheit und alle guten Wünsche. Der Winter war kalt und alle haben sich daran gewärmt, dass es Hilfe gab. Die besten Grüße aus dem Dörfern Mergeln und Schönberg – für die alten und kranken Gemeindeglieder, Katharina L.
An die lieben Spender! Dem Herrn sei Dank es gibt noch Menschen mit großen offenen Herzen. Darum möchten wir Ihnen herzlichen Dank sagen für all Eure Liebe, die Sie an uns alten Leuten erwiesen haben. Der Herr möge Sie reichlich segnen und belohnen, der Herr weiß wie und auf welche Art. Mit herzlichen Grüßen aus Burgberg, Rothberg, Neudorf und Thalheim. Dagmar D.
So wie versprochen wende ich mich an Sie mit einem großen Dankeschön im Namen aller Großschenker und Kleinschenker, die durch Ihr Einsetzen bei allen Spendern, unseren Notfällen so viel helfen. Ich bin in diesem Bereich nur seit einem guten Jahr tätig und konnte mit Erstaunen feststellen dass tatsächlich in unseren Gemeinden Menschen leben, die auf diese Winterhilfen angewiesen sind und sich sehr freuen wenn ich sie besuche und ihnen die Unterstützung übergebe. Ebenfalls vielen Dank an alle Spender und auch Ihnen für die Unterstützung bei den Medikamenten. Möge der liebe Gott Ihnen die nötige Kraft geben um noch viele Jahre so aktiv tätig zu sein. Mit herzlichen Grüssen aus Großschenk, Friederike P.
Ein Brief erreichte uns auch direkt von einer Empfängerin, die hier in Hermannstadt lebt. Sie schreibt an das Bezirkskonsistorium, meint aber ja in erster Linie Sie, liebe Spender:
Sehr geehrte Mitglieder, mein Name ist Anneliese Kauntz, ich bin 88 Jahre als und habe eine kleine Rente. Hiermit möchte ich mich für die geldliche Unterstützung, welche ich schon seit mehreren Jahren in den Wintermonaten über das Bezirkskonsistorium erhalten habe, bedanken. Den Spendern, den Angestellten und all denen, die bei der Beschaffung und Austeilung der „Winterhilfe“ behilflich sind, wünsche ich vor allem Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Der liebe Gott segne Sie und möge Ihnen all Ihre Wünsche erfüllen. Nochmals vielen Dank und herzliche Grüße. Anneliese Kauntz

Wie bereits im letzten Brief angekündigt, werde ich im Herbst, wohl die ersten Tage im November, gerne wieder von unserem Projekt in Ihren Gemeinden und Vereinen berichten. Einige haben sich schon gemeldet, noch sind keine festen Termine abgemacht, es besteht also noch die Möglichkeit, dass ich auch bei Ihnen einen Vortrag halten kann. Bitte melden Sie sich, die genauen Orte und Tage werde ich dann im nächsten Brief mitteilen. Ich freue mich darauf, viele wieder persönlich zu treffen.
Kommen Sie nun gut über den Sommer, bleiben Sie fröhlich und gesund, der dreieinige Gott segne Sie reichlich und vergelte Ihnen Ihre Unterstützung ebenso reichlich!

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes
Petra.stoeckmann@kothen.com

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!
Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt
Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.