Die neue Saison

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533
Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Hermannstadt im Dezember 2011
Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

inzwischen sind wir schon wieder in der Adventszeit angekommen, hier ist es auch schon richtig kalt, nur der Schnee lässt noch auf sich warten, was ja nicht schlimm ist. Aber wir hatten einen langen schönen Herbst mit viel Sonnenschein, leider ist es viel zu trocken, trotzdem tut der Sonnenschein natürlich besonders den älteren Menschen sehr gut.
Sonnenschein war es auch, von Euch über den Sommer mit Spenden bedacht zu werden, so dass wir getrost die neue Saison der Winterhilfe starten konnten. Vielen herzlichen Dank dafür und ein ganz großes „Vergelt’s Gott“!

Die erste Gabe der Winterhilfe haben wir ausbezahlt, es sind 114 Personen auf der Liste, also etwas mehr als im vergangenen Jahr. Wir sind bei 100 Lei pro Person / Monat geblieben und werden auf Notfälle extra reagieren. Zur Zeit steht der Euro – Lei – Kurs für uns recht günstig, wir bekommen ca. 4, 35Lei für einen Euro. Bei dieser großen Summe von 11.400Lei macht es sich wirklich bemerkbar und wir sind sehr dankbar für diese Entwicklung.
Nach wie vor verbessert sich die Lage der Rentner nicht wirklich. Jetzt wurde dazu auch noch angekündigt, dass die Renten eingefroren werden. Zum Glück sind auch die restlichen Preise nicht besonders gestiegen, so mag es vielleicht nicht ganz so extrem für unsere Rentner werden. Aber es ist nicht fair und auch nicht gerecht, wie auch in anderen Krisenländern müssen die unteren Menschengruppen jetzt für die hohe Verschuldung des Landes zahlen.
Noch schlimmer geht es mit der Gesundheitsversorgung. Es werden weitere Streichungen bei der Krankenversicherung vorgenommen und der Bevölkerung wird nun empfohlen, sich zusätzlich privat zu versichern. Dabei sind die Beiträge für die Krankenkasse, die von den Löhnen und höheren Renten abgezogen werden, nicht gekürzt worden. Wie soll man sich zusätzlich eine private Versicherung leisten bei den kleinen Renten, die unsere Empfänger der Winterhilfe haben? Wie mag sich das nun entwickeln für die „normale“ Bevölkerung dieses Landes? Wir werden es wohl erleben „müssen“ und wollen versuchen, darauf zu reagieren, wenn es für unsere Empfänger nötig wird.
Für Medikamente habe ich jetzt zunächst 2000 Lei pro Monat veranschlagt. Im November war es ausreichen, ich konnte davon sogar den Helferinnen eine Grippeschutzimpfung finanzieren, die keine kostenfreie Impfung von ihren Hausärzten bekommen konnten. Für die Bevölkerung über 65 Jahre und Angestellte im Gesundheitswesen gibt es die Impfung kostenfrei.

 

 

Unser Projekt bleibt also weiterhin nötig und sinnvoll und wir sind Euch allen sehr dankbar, dass auch ihr uns weiterhin die Treue haltet! 3.000 Euro pro Monat ist eine große Summe, aber viele kleine Spenden haben dazu beigetragen, dass wir diese Summen für November, Dezember und auch Januar haben. Wenn der Kurs weiterhin für uns günstig bleibt und auch die Kosten für Medikamente nicht extrem steigen, reicht das Geld sogar darüber hinaus. Wir danken euch ganz herzlich! Besonders auch allen denen, die für unser Winterhilfe – Projekt zusätzliche Aktionen – wie Konzerte, Theatervorführungen, besondere Gottesdienste und ähnliches – gemacht haben, um damit große Summen zusammen zu bekommen, mit denen dann sogar ein ganzer Monat finanziert werden kann. Ich bin immer wieder überwältigt, mit wie vielen Ideen Ihr unser Projekt tragt und unterstützt und auch die Helferinnen freuen sich sehr darüber, denn es ist immer auch eine Freude, anderen Hilfe zukommen zu lassen, auch wenn man „nur“ der Bote ist.

Inzwischen planen manche von Euch auch schon längst das Jahr 2012. So kam schon im Frühjahr eine Anfrage an mich, wann ich wieder für unser Projekt in Deutschland unterwegs bin. Jetzt stehen schon mindestens zwei Tage fest und wer möchte kann sich anschließen, meldet euch bei mir. Fest ist der 20.11. in Barby (Nähe Magdeburg) und der 21.11. in Coswig bei Dresden. Angedacht wäre eventuell noch der 26.11. in Bad Soden (Taunus), dazwischen würde ich wohl an den Niederrhein kommen, aber das ist noch offen, je nachdem, wie man die Wege am günstigsten gestalten kann.

Nun bleibt mir zum Schluss noch das Wünschen. Wir, die Helferinnen, die Empfänger und ich wünschen euch allen für die verbleibenden Wochen eine gesegnete Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2012 Gottes reichen Segen und viele gute Erfahrungen mit der Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ (2. Korinther 12,9)

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes
Petra.stoeckmann@kothen.com

 

 

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!
Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt
Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!


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