Saisonende 2013

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt

Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern

www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt

RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4

Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533

Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss

Diakonin Petra Stöckmann – Kothen

Initiatorin des Projektes

Hermannstadt, im Mai 2013

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

mit Eurer Hilfe durften wir auch in diesem Winter vielen Rentnerinnen und Rentnern finanziell helfen, ihre Wohnnebenkosten zu begleichen. Genauso konnten wir bei der Beschaffung von Medikamenten helfen. Vielen herzlichen Dank dafür! Unsere Helferinnen – die Kontaktpersonen – haben immer wieder betont, wie groß diese Hilfe ist und wie dankbar die Empfänger für die Unterstützung durch unser Projekt sind.

Noch immer steigen die Preise für Energie, wenn auch nicht mehr mit so großen Sprüngen, als noch vor Jahren. Aber bis sie nicht dem EU – Standart angeglichen sind, wird es auch so weitergehen. Die Renten werden natürlich nicht dem EU – Standart angeglichen, dafür ist ja kein Geld vorhanden.

Vielen, vielen Dank also auch im Namen aller Empfänger und ebenso der Mitarbeiter des Bezirkskonsistoriums für Eure Unterstützung, Ihr habt damit vielen Menschen Freude und besonders auch Zuversicht gebracht, weil sie erfahren haben, dass man ihre Not gesehen hat und sie darin nicht alleine gelassen worden sind.

Danken möchte ich auch allen, die meine Fahrt im November unterstützt haben. Immer wieder wurde ich herzlich aufgenommen und überall fand ich offene Ohren, wie auch offene Hände und Geldbörsen, so dass ich hier in Hermannstadt deutlich (mit 8120 € in bar) zeigen konnte, wie „erfolgreich“ die Woche in Deutschland für das Projekt war. Ich habe davon erzählt, wie spontan Körbchen oder Teller aufgestellt wurden und wie Ihr dann gerne diese gefüllt habt. Viele von Euch haben dann weiter gesammelt und uns bis jetzt mit Spenden bedacht, so dass auch die restlichen Monate mit den nötigen Mitteln abgesichert waren – DANKE! Wir haben gehört, welche Ideen Ihr gehabt habt, um Spenden zu sammeln, um unser Projekt zu unterstützen – Gott erhalte Euch diese gute Eigenschaft und segne Euch alle reichlich für jeden einzelnen Euro, den Ihr für die Winterhilfe gegeben habt!

An dieser Stelle möchte ich dann aber auch noch eine Entschuldigung einfügen. Mir ist ein großer Fehler unterlaufen, als ich die Projektbeschreibungen zum Drucken gegeben habe. Bei der Kontonummer unserer Freunde aus Obertshausen ist ein Fehler, dort steht noch eine alte Nummer, die früher gültig war. Eine Freundin machte mich darauf aufmerksam, weil sie dieses Konto gewählt hatte und so die Spende kostenpflichtig zurück gebucht wurde. Bitte entschuldigt diesen Fehler und macht auch andere darauf aufmerksam, dass mir hier dieser Fehler unterlaufen ist. Die richtigen Kontonummern findet Ihr unten – wie gewöhnlich. DANKE!

Danke auch für die offenen Häuser mit Bett und gutem Essen, die vielen Gespräche und vor allem immer die konstruktive Kritik, Fragen und Anmerkungen zu und bei den Vorträgen, dadurch hab ich noch viele Informationen bekommen, die dann immer auch bei den nächsten Vorträgen einfließen konnten. Man wird ja doch betriebsblind und überblickt auch nie alles, vielen Dank für diese Hilfe. Bitte reagiert auch gerne auf diese Briefe in diesem Sinne!

Zwei Anfragen möchte ich dann auch gleich an dieser Stelle aufgreifen.

Die erste Anfrage war, wie viel Euro wir in der vergangenen Saison gebraucht haben: Wir haben für die sieben Monate Unterstützung (Nov 12 bis Mai 13) etwa 21.500,-€ verbraucht.

Das ist eine große Summe und es macht mich unendlich dankbar, wie treu Ihr uns nun schon seit vielen Jahren helft, den alten Menschen hier die Wintermonate erträglicher zu machen.

Wie Ihr aus den anderen Briefen wisst, sind darin die monatliche Unterstützung von 100 Lei pro Empfänger und noch die Beihilfe für die Medikamente. Für Medikamente hatte ich im vergangenen Sommer etwa 3.000,-€ ausgegeben, das wird wohl in diesem Sommer ähnlich aussehen.

Damit komme ich zur zweiten Anfrage, wie diese Art der Unterstützung aussieht. Besonders auf den Dörfern ist die Versorgung mit Medikamenten oft schwierig. Den Helferinnen ist es nur sehr begrenzt möglich von der Spendenapotheke der Kirchengemeinde Hermannstadt für ihre Schutzbefohlenen die Medikamente zu beziehen, weil die Wege viel zu weit sind. Dazu kommen solche Medikamente, die in der Spendenapotheke nicht vorrätig sind. Um jetzt unseren Rentnerinnen und Rentner die beste Versorgung zu ermöglichen, helfen wir finanziell bei der Beschaffung dieser restlichen Medikamente, wenn die Rente dafür nicht ausreicht. Den Rentnerinnen und Rentnern werden Ermäßigungen gewährt, aber immer nur in dem Maße, wie die Krankenkasse an die Apotheken die Kosten erstatten, oft sind die Gelder schon nach wenigen Tagen verbraucht, so dass keine weiteren Ermäßigungen gewährleistet werden können. Einen Anspruch auf diese Ermäßigung gibt es nicht.

Habt Ihr weitere Fragen, dann schreibt sie mir und ich werde sie im nächsten Brief für alle beantworten – oder auch persönlich, wie Ihr es wünscht!

Wir werden auch im nächsten Winter wieder die Unterstützung für die Rentnerinnen und Rentner brauchen und gerne unser Projekt weiterführen, denn eine Verbesserung der Situation für Rentner ist nicht in Sicht. Es sind noch Gelder übrig geblieben, so dass wir getrost im nächsten November die neue Saison starten können. Vielleicht ist es Euch möglich, uns auch für die restlichen Monate des nächsten Winters zu helfen, in dem ihr unser Projekt auch weiterhin unterstützt. DANKE! Spätestens im November kann ich Euch dann auch mitteilen, wie die neuen Zahlen aussehen und wie sich die Lage für die Rentner hier entwickelt hat.

Bleibt persönlich bis dahin gesund und fröhlich, der dreieinige Gott segne Euch und alle Eure Gedanken für uns und unser Projekt und er vergelte es Euch reichlich.

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses

Petra Stöckmann – Kothen

Initiatorin des Projektes

Petra.stoeckmann@kothen.com

 

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte

Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe

ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!

Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen

Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach

Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt

Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach

Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder noch besser direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!


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