Danke 2014

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

in diesem Jahr kommt der Brief sehr spät, ich bitte dieses zu entschuldigen. Leider konnte ich es aufgrund vieler anderer Aufgaben nicht früher schaffen, euch diesen Brief zuzuschicken. Dabei sind wir immer sehr dankbar, dass es euch, liebe Freunde und Spender gibt und es ist uns auch sehr wichtig, euch regelmäßig über das Projekt zu informieren. Denn auch in diesem Jahr durften wir mit Eurer Hilfe im vergangenen Winter vielen Rentnerinnen und Rentnern finanziell helfen, ihre Wohnnebenkosten zu begleichen. Der Winter war – Gott sei es gedankt – nicht besonders hart, so dass es keine zusätzlichen Notfälle gab.
Genauso durften und konnten wir auch wieder bei der Beschaffung von Medikamenten helfen. Hier mussten wir aber feststellen, dass die Summe, die benötigt wurde, permanent gestiegen ist, weil die Medikamente immer teurer werden.
Vielen herzlichen Dank für Eure Hilfe und Unterstützung! Unsere Helferinnen – die Kontaktpersonen – haben immer wieder betont, wie groß diese Hilfe ist und wie dankbar die Empfänger für die Unterstützung durch unser Projekt sind.
Noch immer steigen die Preise für Energie, wenn auch nicht mehr mit so großen Sprüngen, als noch vor Jahren, dafür stetig alle drei Monate um 3 – 5 %. Bis sie nicht dem EU – Standart angeglichen sind, wird es auch so weitergehen. Die Renten werden natürlich nicht dem EU – Standart angeglichen, dafür ist ja kein Geld vorhanden.
Vielen, vielen Dank also auch im Namen aller Empfänger und ebenso der Mitarbeiter des Bezirkskonsistoriums für Eure Unterstützung, Ihr habt damit vielen Menschen Hoffnung, Freude und besonders auch Zuversicht gebracht, weil sie erfahren haben, dass man ihre Not gesehen hat und sie darin nicht alleine gelassen werden.

Zum ersten Mal ist unsere Liste im Laufe des Winters kleiner geworden. Aber das lag nicht daran, dass manche Rentner jetzt alleine zurecht kamen, sondern weil einige Empfänger verstorben und andere ins Altenheim gezogen sind. Das kam in den anderen Jahren auch immer vor, aber dann gab es mindestens genauso viele andere Notfälle, so dass trotzdem die Liste länger und nicht kleiner wurde. Inzwischen haben wir vielleicht wirklich die meisten notleidenden pensionierten evangelischen Gemeindeglieder unseres Kirchenbezirkes erfasst. Aber wir bleiben offen und warten den nächsten Herbst ab. Im November waren ja 100 Personen auf unserer Liste, im Mai waren es dann nur noch 95 Personen, die unsere Hilfe benötigten.
Insgesamt haben wir für diese Saison 19.800 Euro ausgegeben, also wirklich etwas weniger als in der vergangenen Saison. Allerdings werden wir für die Beihilfe für Medikamente im Sommer mindestens 800 Euro pro Monat brauchen. Gott sei es gedankt, Ihr habt uns dafür auch genug Geld gegeben, so dass wir wirklich helfen können.
So weit es uns möglich ist, werden die Medikamente natürlich auch aus der sehr segensreichen Spendenapotheke genommen, aber, wie auch schon in den vergangenen Jahren, weise ich darauf hin, dass es besonders für die Helferinnen aus den abgelegenen Ortschaften oft so gut wie unmöglich ist, ihre Schützlinge daraus zu versorgen, weil der Weg nach Hermannstadt in vielen Fällen nicht einfach zu bewältigen ist.
Im November hatte ich Ihnen von einer unserer Helferinnen geschrieben, die sich einer Augen OP (Grauer Star) unterziehen müsste. Leider hat man sie bis heute noch nicht operiert, sie bekam lediglich andere Behandlungen, um die Augen zu stärken. Wir haben sie dabei finanziell unterstützt und ihr auch zugesichert, bei der OP zu helfen. Vielleicht kann man sie in den nächsten Wochen operieren, sie geht regelmäßig zur Kontrolle.

Wir werden auch im nächsten Winter wieder die Unterstützung für die Rentnerinnen und Rentner brauchen und gerne unser Projekt weiterführen, denn eine Verbesserung der Situation für Rentner ist nicht in Sicht. Es sind noch Gelder übrig geblieben, so dass wir getrost im nächsten November die neue Saison starten können. Vielleicht ist es Euch möglich, uns auch für die restlichen Monate des nächsten Winters zu helfen, in dem ihr unser Projekt auch weiterhin unterstützt. DANKE! Spätestens im November kann ich Euch dann auch mitteilen, wie die neuen Zahlen aussehen und wie sich die Lage für die Rentner hier entwickelt hat.
Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch noch mal unseren Spenden – Sammelstellen aussprechen, diese Arbeit wird nach wie vor ehrenamtlich geleistet. Nur so bekommt Ihr ja eine anerkannte Spendenbescheinigung fürs Finanzamt in Deutschland. Auch meiner Tante danke ich, die mir gleich nach dem letzten Brief die neuen Bankdaten herausgesucht hat, so dass wir sie auf der Homepage verbessern konnten und hier in diesem Brief nun auch vollständig angeben können.

Nun noch etwas zukünftiges: Es ist noch lange hin und es kann sich noch viel ändern. Aber wenn Gott will und wenn wir leben werde ich Anfang November 2015 wieder eine Info – Tour für die Winterhilfe in Deutschland unternehmen. Ich habe wahrscheinlich die Gelegenheit, bei einem Ehemaligentreffen am 6. November 2015 von meiner Arbeit zu berichten und da bietet es sich an, um diesen Zeitraum auch andere Gemeinden zu besuchen.
Ihr könnt ja schon einmal überlegen, ob Interesse besteht und euch dann bei mir melden, damit wir eine gute Route festlegen können.

Bleibt persönlich bis dahin gesund und fröhlich und kommt gut durch den Sommer!
Der dreieinige Gott segne Euch und alle Eure Gedanken für uns und unser Projekt und er vergelte es Euch reichlich.

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes


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