Das Projekt

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info
Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. in Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533

Koordination: Diakonin Petra Stöckmann – Kothen,
Initiatorin des Projektes

 

 

1. Ziel des Projektes

Alten und kranken Menschen, deren Renten nicht ausreichen, im Winter mit Hilfe von Geldspenden ermöglichen, ihre Wohnnebenkosten, wie Gas oder Holz, Strom und Wasser zu bezahlen.
Ebenso eine finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung von Medikamenten gewähren, wenn diese von staatlichen Einrichtungen nicht übernommen wird.

2. Situationsbeschreibung

Eine Angleichung der Renten an die tatsächlichen Kosten, erfolgte in den vergangenen Jahren in Rumänien nicht. Während die Kosten für Gas und Strom mit dem Beitritt Rumäniens in die EU auf den EU – Standard angeglichen werden sollen (wird 2018 erreicht sein), werden die Renten nur minimal erhöht. Das Erreichen eines EU – Standards ist bei den Renten nicht einmal in Sichtweite, geschweige denn je angedacht worden. Besonders die Renten derer, die in den Fabriken oder den LPGs gearbeitet haben, liegen nur minimal über 100 Euro.
Mit der Erhöhung der Energiekosten ist natürlich immer auch eine allgemeine Preissteigerung verbunden.
Ein Sozialnetz, wie man es in westeuropäischen Ländern kennt, gibt es in Rumänien nicht. Niemand hat einen Anspruch auf Unterstützung durch staatliche Stellen.

Die Winterhilfe versucht die Not der Rentnerinnen und Rentner ein wenig zu lindern, in dem wir im Winter, von November bis April oder Mai, monatlich eine feste Summe an diese Menschengruppe auszahlen.

3. Verteilungssystem

Seit vielen Jahren gibt es im Kirchenbezirk eine Gruppe Frauen, die in den Dörfern und Städten alte und kranke Mitglieder der Evangelischen Kirche betreuen. Diese Helferinnen kennen die Situationen ihre zu betreuenden Menschen gut und können darum gut abschätzen, wer im Winter mit der eigenen Rente auskommt und wem wir helfen müssen. Regelmäßige Treffen ermöglichen schnelle Hilfe.
Gemeinsam planen wir in jedem Spätsommer wie viele Menschen wir unterstützen und eine regelmäßige Hilfe geben sollen.

4. Winterhilfe seit 1999

Nachdem in den ersten Jahren etwa 10 bis 20 Personen auf unserer Liste standen, stieg die Zahl in den vergangenen Jahren stetig an. Zeitweise waren über 100 Personen auf der Liste, inzwischen werden es wieder weniger, bedingt durch Todesfälle oder Umzüge in Altenheime.

Die Höhe der monatlichen Hilfe betrug in den ersten Jahren ungefähr 10, — DM pro Person.
Seit 2005 geben wir 100 Lei pro Person und Monat, je nach Wechselkurs sind das ca. 25 Euro.

5. Möglichkeit der Unterstützung

Dankenswerterweise wird uns von dem Diakonischen Werk in Mönchengladbach, Abteilung Siebenbürgenhilfe, ein Konto zur Verfügung gestellt, auf dem wir Ihre Spenden sammeln können. Es kann Ihnen darüber eine Spendenbescheinigung für das deutsche Finanzamt ausstellt werden, wenn Sie uns Ihre Adresse mitteilen.
Sollten Sie keine Spendenbescheinigung benötigen, können Sie auch direkt an das Bezirkskonsistorium Ihre Spende überweisen. Wenn Sie uns Ihre Adresse mitteilen, bestätigen wir den Empfang der Spende.
Bei beiden Konten ist es sehr wichtig, dass Sie den Verwendungszweck angeben, weil auch andere Gelder auf die Konten eingezahlt werden!
Wenn Sie also mithelfen möchten, dass wir dieses Projekt auch in Zukunft fortführen können, dann spenden Sie auf einem der folgenden Konten:

Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe,
Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – IBAN: DE95 3105 0000 0000 2139 34 BIC:MGLSDE33XXX
Post: Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach

Consistoriul Districtual Evangelic
Bank: BCR Sibiu ROMANIA
SWIFT: RNCBROBU IBAN: RO41RNCB0227036066840002
Post: Bezirkskonsistorium, P – Huet 4, 550182 Sibiu, Rumänien
Verwendungszweck: Winterhilfe Hermannstadt

07.17


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