Danke 2014

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

in diesem Jahr kommt der Brief sehr spät, ich bitte dieses zu entschuldigen. Leider konnte ich es aufgrund vieler anderer Aufgaben nicht früher schaffen, euch diesen Brief zuzuschicken. Dabei sind wir immer sehr dankbar, dass es euch, liebe Freunde und Spender gibt und es ist uns auch sehr wichtig, euch regelmäßig über das Projekt zu informieren. Denn auch in diesem Jahr durften wir mit Eurer Hilfe im vergangenen Winter vielen Rentnerinnen und Rentnern finanziell helfen, ihre Wohnnebenkosten zu begleichen. Der Winter war – Gott sei es gedankt – nicht besonders hart, so dass es keine zusätzlichen Notfälle gab.
Genauso durften und konnten wir auch wieder bei der Beschaffung von Medikamenten helfen. Hier mussten wir aber feststellen, dass die Summe, die benötigt wurde, permanent gestiegen ist, weil die Medikamente immer teurer werden.
Vielen herzlichen Dank für Eure Hilfe und Unterstützung! Unsere Helferinnen – die Kontaktpersonen – haben immer wieder betont, wie groß diese Hilfe ist und wie dankbar die Empfänger für die Unterstützung durch unser Projekt sind.
Noch immer steigen die Preise für Energie, wenn auch nicht mehr mit so großen Sprüngen, als noch vor Jahren, dafür stetig alle drei Monate um 3 – 5 %. Bis sie nicht dem EU – Standart angeglichen sind, wird es auch so weitergehen. Die Renten werden natürlich nicht dem EU – Standart angeglichen, dafür ist ja kein Geld vorhanden.
Vielen, vielen Dank also auch im Namen aller Empfänger und ebenso der Mitarbeiter des Bezirkskonsistoriums für Eure Unterstützung, Ihr habt damit vielen Menschen Hoffnung, Freude und besonders auch Zuversicht gebracht, weil sie erfahren haben, dass man ihre Not gesehen hat und sie darin nicht alleine gelassen werden.

Zum ersten Mal ist unsere Liste im Laufe des Winters kleiner geworden. Aber das lag nicht daran, dass manche Rentner jetzt alleine zurecht kamen, sondern weil einige Empfänger verstorben und andere ins Altenheim gezogen sind. Das kam in den anderen Jahren auch immer vor, aber dann gab es mindestens genauso viele andere Notfälle, so dass trotzdem die Liste länger und nicht kleiner wurde. Inzwischen haben wir vielleicht wirklich die meisten notleidenden pensionierten evangelischen Gemeindeglieder unseres Kirchenbezirkes erfasst. Aber wir bleiben offen und warten den nächsten Herbst ab. Im November waren ja 100 Personen auf unserer Liste, im Mai waren es dann nur noch 95 Personen, die unsere Hilfe benötigten.
Insgesamt haben wir für diese Saison 19.800 Euro ausgegeben, also wirklich etwas weniger als in der vergangenen Saison. Allerdings werden wir für die Beihilfe für Medikamente im Sommer mindestens 800 Euro pro Monat brauchen. Gott sei es gedankt, Ihr habt uns dafür auch genug Geld gegeben, so dass wir wirklich helfen können.
So weit es uns möglich ist, werden die Medikamente natürlich auch aus der sehr segensreichen Spendenapotheke genommen, aber, wie auch schon in den vergangenen Jahren, weise ich darauf hin, dass es besonders für die Helferinnen aus den abgelegenen Ortschaften oft so gut wie unmöglich ist, ihre Schützlinge daraus zu versorgen, weil der Weg nach Hermannstadt in vielen Fällen nicht einfach zu bewältigen ist.
Im November hatte ich Ihnen von einer unserer Helferinnen geschrieben, die sich einer Augen OP (Grauer Star) unterziehen müsste. Leider hat man sie bis heute noch nicht operiert, sie bekam lediglich andere Behandlungen, um die Augen zu stärken. Wir haben sie dabei finanziell unterstützt und ihr auch zugesichert, bei der OP zu helfen. Vielleicht kann man sie in den nächsten Wochen operieren, sie geht regelmäßig zur Kontrolle.

Wir werden auch im nächsten Winter wieder die Unterstützung für die Rentnerinnen und Rentner brauchen und gerne unser Projekt weiterführen, denn eine Verbesserung der Situation für Rentner ist nicht in Sicht. Es sind noch Gelder übrig geblieben, so dass wir getrost im nächsten November die neue Saison starten können. Vielleicht ist es Euch möglich, uns auch für die restlichen Monate des nächsten Winters zu helfen, in dem ihr unser Projekt auch weiterhin unterstützt. DANKE! Spätestens im November kann ich Euch dann auch mitteilen, wie die neuen Zahlen aussehen und wie sich die Lage für die Rentner hier entwickelt hat.
Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch noch mal unseren Spenden – Sammelstellen aussprechen, diese Arbeit wird nach wie vor ehrenamtlich geleistet. Nur so bekommt Ihr ja eine anerkannte Spendenbescheinigung fürs Finanzamt in Deutschland. Auch meiner Tante danke ich, die mir gleich nach dem letzten Brief die neuen Bankdaten herausgesucht hat, so dass wir sie auf der Homepage verbessern konnten und hier in diesem Brief nun auch vollständig angeben können.

Nun noch etwas zukünftiges: Es ist noch lange hin und es kann sich noch viel ändern. Aber wenn Gott will und wenn wir leben werde ich Anfang November 2015 wieder eine Info – Tour für die Winterhilfe in Deutschland unternehmen. Ich habe wahrscheinlich die Gelegenheit, bei einem Ehemaligentreffen am 6. November 2015 von meiner Arbeit zu berichten und da bietet es sich an, um diesen Zeitraum auch andere Gemeinden zu besuchen.
Ihr könnt ja schon einmal überlegen, ob Interesse besteht und euch dann bei mir melden, damit wir eine gute Route festlegen können.

Bleibt persönlich bis dahin gesund und fröhlich und kommt gut durch den Sommer!
Der dreieinige Gott segne Euch und alle Eure Gedanken für uns und unser Projekt und er vergelte es Euch reichlich.

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Saison 13/14

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

es ist wieder an der Zeit, Sie über die neue Saison der Winterhilfe zu informieren. Die erste Gabe haben wir schon ausgezahlt, aber wir dürfen auch wieder sehr dankbar sein, dass der Herbst von den Temperaturen bisher noch gnädig war. Dankbar sind wir besonders auch dafür, dass Ihr uns auch über den Sommer versorgt habt – wir dürfen ganz zuversichtlich diese neue Saison starten, weil viele Spenden eingegangen sind und wir für diese ersten Monate ausreichend Mittel zur Verfügung haben.
Nun aber zu den aktuellen Zahlen: zunächst waren100 Personen auf der Liste, inzwischen sind es nur noch 98 (Einzug ins Altenheim, Todesfall) und wir sind bei der Summe von 100 Lei pro Person geblieben. Dazu kommen die üblichen ca. 500 Euro für die Medikamentenhilfe.
Für die November – Gabe habe ich 2.800 € getauscht zu einem Kurs von 4, 36 Lei / €. Es war einwenig mehr, das wurde dann aber bei der Medikamentenhilfe mit aufgebraucht. In diesem Bereich kann man die benötigte Menge nach wie vor nur abschätzen, denn unsere Helferinnen bemühen sich zwar sehr, hier auch aus anderen Quellen zu schöpfen, was aber nicht immer möglich ist. Dazu später mehr.

Leider kann ich immer noch von keinerlei Verbesserungen berichten. Die Energiepreise werden weiter angehoben – in jedem Jahr mindestens um 10 %, was natürlich eine kontinuierliche Teuerung allgemein nach sich zieht.
Was aber besonders erschreckend ist, sind die Preissteigerungen bei Lebensmittel. So konnten wir im August in der ADZ (Allgemeine deutsche Zeitung in Rumänien) einen interessanten Artikel über die Verteuerung der Grundnahrungsmittel innerhalb der letzten fünf Jahre lesen. Den Artikel werde ich auch auf unserer Homepage veröffentlichen, auf der Seite der ADZ ist er am 30. August 2013 veröffentlicht. Die höchste Teuerung war bei den Kartoffeln zu verzeichnen, von 2008 bis jetzt ist der Preis im Landesdurchschnitt um +112% gestiegen. Kartoffeln sind gesund und machen satt, bald wird es aber ein Luxusartikel. Beim Brot wurde jetzt die Mehrwertsteuer gesenkt, damit es günstiger wird, leider habe ich über den Brotpreis keinen Vergleich gefunden.
Die meisten Löhne und Renten sind im gleichen Zeitraum höchstens um einige Prozent gestiegen, viele haben sich gar nicht verändert. Auch die staatlichen Zuschüsse für die Heizkosten bei den Rentnern sind nicht den tatsächlichen Verteuerungen angepasst worden, trotzdem sind die, die in dieses Programm hineingenommen sind, natürlich dankbar, dass es wenigstens diese Unterstützung gibt.
Wie ihr sehen könnt, werden unsere Empfänger der Winterhilfe auch in diesem Winter auf unsere Unterstützung warten, weil sie das Geld wirklich dringend benötigen.

Immer wieder werden wir dazu gebeten, in Krankheitsfällen zu helfen. Es geht längst nicht mehr nur darum, Medikamente mitzufinanzieren, sondern auch nötige Behandlungen und Operationen zu bezahlen. Besonders alles rund um die Sehkraft scheint nicht mehr zur Grundversorgung für die Menschen zu zählen, dabei ist es doch wirklich ganz wichtig, das man sehen kann. Die gesamte Zahnbehandlung ist ja schon länger aus den Krankenkassenfonds herausgenommen worden, aber inzwischen werden auch nur noch wenige Untersuchungen und Behandlungen an den Augen finanziert, nötige Operationen müssen fast immer selbst bezahlt werden.
In der nächsten Zeit werden wir eine Helferin unterstützen müssen, die sich einer Augenbehandlung unterziehen muss. Es können da gut und gerne 1800 Lei Kosten für die Operation entstehen, dazu kommen dann Medikamente und Untersuchungen, die zu zahlen sind. Weder ein normales Gehalt noch eine Rente kann solch eine Summe aufbringen, von daher denke ich, müssen wir unsere Helferin unterstützen und ihr soviel als möglich von diesen Kosten erstatten.

Zum Schluss noch etwas zu unseren Briefen. Es ist mir eine Freude, Euch auf diesem Wege immer die wichtigsten Informationen über unser Projekt mitteilen zu können und besonders freue ich mich über die, die diese Briefe dann auch noch weiter geben. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle allen, die aktive Boten für unser Projekt sind!
Gerne dürft Ihr auch die anderen Informationen auf unserer Homepage, um Reklame für unser Projekt zu machen, weiterverwenden.
Eine Frage noch an alle, die diesen Brief per Post bekommen hat: wenn Ihr eine e-mail Adresse habt, teilt sie mir doch bitte mit, damit sparen wir vor allem Papier und Zeit, aber auch Briefmarken. Scheut Euch aber auch nicht, wenn Ihr kein Interesse mehr an diesen Briefen haben, weil Ihr anderweitig engagieren seit, mir dieses mitzuteilen.
Vielen herzlichen Dank auch für die Mitarbeit an diesem Punkt.

Noch einmal vielen herzlichen Dank für die vielfältige Unterstützung unseres Projektes. Möge unser Vater im Himmel Euch das alles reichlich vergelten und Euch so reich segnen, wie Eure Unterstützung für uns immer wieder zum Segen wird!
Euch und Euren Familien wünschen wir – die Mitarbeiter im Diakonieausschuss, die Helferinnen und besonders auch die Empfänger der Winterhilfe – eine gesegnete Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest. Dazu Gottes reichen Segen für 2014!

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Saisonende 2013

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt

Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern

www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt

RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4

Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533

Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss

Diakonin Petra Stöckmann – Kothen

Initiatorin des Projektes

Hermannstadt, im Mai 2013

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

mit Eurer Hilfe durften wir auch in diesem Winter vielen Rentnerinnen und Rentnern finanziell helfen, ihre Wohnnebenkosten zu begleichen. Genauso konnten wir bei der Beschaffung von Medikamenten helfen. Vielen herzlichen Dank dafür! Unsere Helferinnen – die Kontaktpersonen – haben immer wieder betont, wie groß diese Hilfe ist und wie dankbar die Empfänger für die Unterstützung durch unser Projekt sind.

Noch immer steigen die Preise für Energie, wenn auch nicht mehr mit so großen Sprüngen, als noch vor Jahren. Aber bis sie nicht dem EU – Standart angeglichen sind, wird es auch so weitergehen. Die Renten werden natürlich nicht dem EU – Standart angeglichen, dafür ist ja kein Geld vorhanden.

Vielen, vielen Dank also auch im Namen aller Empfänger und ebenso der Mitarbeiter des Bezirkskonsistoriums für Eure Unterstützung, Ihr habt damit vielen Menschen Freude und besonders auch Zuversicht gebracht, weil sie erfahren haben, dass man ihre Not gesehen hat und sie darin nicht alleine gelassen worden sind.

Danken möchte ich auch allen, die meine Fahrt im November unterstützt haben. Immer wieder wurde ich herzlich aufgenommen und überall fand ich offene Ohren, wie auch offene Hände und Geldbörsen, so dass ich hier in Hermannstadt deutlich (mit 8120 € in bar) zeigen konnte, wie „erfolgreich“ die Woche in Deutschland für das Projekt war. Ich habe davon erzählt, wie spontan Körbchen oder Teller aufgestellt wurden und wie Ihr dann gerne diese gefüllt habt. Viele von Euch haben dann weiter gesammelt und uns bis jetzt mit Spenden bedacht, so dass auch die restlichen Monate mit den nötigen Mitteln abgesichert waren – DANKE! Wir haben gehört, welche Ideen Ihr gehabt habt, um Spenden zu sammeln, um unser Projekt zu unterstützen – Gott erhalte Euch diese gute Eigenschaft und segne Euch alle reichlich für jeden einzelnen Euro, den Ihr für die Winterhilfe gegeben habt!

An dieser Stelle möchte ich dann aber auch noch eine Entschuldigung einfügen. Mir ist ein großer Fehler unterlaufen, als ich die Projektbeschreibungen zum Drucken gegeben habe. Bei der Kontonummer unserer Freunde aus Obertshausen ist ein Fehler, dort steht noch eine alte Nummer, die früher gültig war. Eine Freundin machte mich darauf aufmerksam, weil sie dieses Konto gewählt hatte und so die Spende kostenpflichtig zurück gebucht wurde. Bitte entschuldigt diesen Fehler und macht auch andere darauf aufmerksam, dass mir hier dieser Fehler unterlaufen ist. Die richtigen Kontonummern findet Ihr unten – wie gewöhnlich. DANKE!

Danke auch für die offenen Häuser mit Bett und gutem Essen, die vielen Gespräche und vor allem immer die konstruktive Kritik, Fragen und Anmerkungen zu und bei den Vorträgen, dadurch hab ich noch viele Informationen bekommen, die dann immer auch bei den nächsten Vorträgen einfließen konnten. Man wird ja doch betriebsblind und überblickt auch nie alles, vielen Dank für diese Hilfe. Bitte reagiert auch gerne auf diese Briefe in diesem Sinne!

Zwei Anfragen möchte ich dann auch gleich an dieser Stelle aufgreifen.

Die erste Anfrage war, wie viel Euro wir in der vergangenen Saison gebraucht haben: Wir haben für die sieben Monate Unterstützung (Nov 12 bis Mai 13) etwa 21.500,-€ verbraucht.

Das ist eine große Summe und es macht mich unendlich dankbar, wie treu Ihr uns nun schon seit vielen Jahren helft, den alten Menschen hier die Wintermonate erträglicher zu machen.

Wie Ihr aus den anderen Briefen wisst, sind darin die monatliche Unterstützung von 100 Lei pro Empfänger und noch die Beihilfe für die Medikamente. Für Medikamente hatte ich im vergangenen Sommer etwa 3.000,-€ ausgegeben, das wird wohl in diesem Sommer ähnlich aussehen.

Damit komme ich zur zweiten Anfrage, wie diese Art der Unterstützung aussieht. Besonders auf den Dörfern ist die Versorgung mit Medikamenten oft schwierig. Den Helferinnen ist es nur sehr begrenzt möglich von der Spendenapotheke der Kirchengemeinde Hermannstadt für ihre Schutzbefohlenen die Medikamente zu beziehen, weil die Wege viel zu weit sind. Dazu kommen solche Medikamente, die in der Spendenapotheke nicht vorrätig sind. Um jetzt unseren Rentnerinnen und Rentner die beste Versorgung zu ermöglichen, helfen wir finanziell bei der Beschaffung dieser restlichen Medikamente, wenn die Rente dafür nicht ausreicht. Den Rentnerinnen und Rentnern werden Ermäßigungen gewährt, aber immer nur in dem Maße, wie die Krankenkasse an die Apotheken die Kosten erstatten, oft sind die Gelder schon nach wenigen Tagen verbraucht, so dass keine weiteren Ermäßigungen gewährleistet werden können. Einen Anspruch auf diese Ermäßigung gibt es nicht.

Habt Ihr weitere Fragen, dann schreibt sie mir und ich werde sie im nächsten Brief für alle beantworten – oder auch persönlich, wie Ihr es wünscht!

Wir werden auch im nächsten Winter wieder die Unterstützung für die Rentnerinnen und Rentner brauchen und gerne unser Projekt weiterführen, denn eine Verbesserung der Situation für Rentner ist nicht in Sicht. Es sind noch Gelder übrig geblieben, so dass wir getrost im nächsten November die neue Saison starten können. Vielleicht ist es Euch möglich, uns auch für die restlichen Monate des nächsten Winters zu helfen, in dem ihr unser Projekt auch weiterhin unterstützt. DANKE! Spätestens im November kann ich Euch dann auch mitteilen, wie die neuen Zahlen aussehen und wie sich die Lage für die Rentner hier entwickelt hat.

Bleibt persönlich bis dahin gesund und fröhlich, der dreieinige Gott segne Euch und alle Eure Gedanken für uns und unser Projekt und er vergelte es Euch reichlich.

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses

Petra Stöckmann – Kothen

Initiatorin des Projektes

Petra.stoeckmann@kothen.com

 

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte

Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe

ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!

Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen

Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach

Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt

Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach

Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder noch besser direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!

Saison 12 / 13

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533
Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Hermannstadt, im Oktober 2012
Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

in diesem Jahr erhalten Sie von uns schon im Oktober einen Brief, der Sie über die neue Saison der Winterhilfe informieren will. In diesem Jahr beeile ich mich mit dem Brief, damit ich Ihnen frühzeitig die Termine meiner Informationsveranstaltungen in Deutschland mitteilen kann und hoffe viele von Ihnen dann auch bei der einen oder anderen Veranstaltung zu treffen.

Aber beginnen wir mit der neuen Saison:
Zunächst danke ich Ihnen, dass Sie uns auch über den Sommer nicht vergessen haben, wir bekamen von Ihnen so viel gespendet, dass wir getrost und zuversichtlich die neue Saison starten können! Gott segne Sie alle reichlich! Wir sind unendlich dankbar, dass wir dieses Projekt dank Ihrer Unterstützung auch diesen Winter wieder anbieten können.
Für November haben wir zunächst 111 Personen auf der Liste. Wir sind bei der Summe von 100 Lei / Person / Monat geblieben, nach Aussage der Helferinnen ist das zunächst ausreichend, im Notfall werden wir dann weitersehen. Zur Zeit ist der Wechselkurs um die 4,57 Lei pro 1 Euro, also recht günstig für unser Projekt, weil wir nur etwa 2500 Euro pro Monat verbrauchen. Dazu kommen dann noch etwa 500 Euro für Medikamente, die ich auch während der Sommermonate für Medikamente verbraucht habe.
Unseren Helferinnen bieten wir auch wieder eine Grippeschutzimpfung an, 12 von ihnen möchten diese in Anspruch nehmen, die anderen bekommen sie über ihre Hausärzte. Für die Bevölkerung über 65 Jahre sollen sie wieder gratis angeboten werden. Da in diesem Jahr in Rumänien keine Schutzimpfungen produziert wurden, müssen wir auf ausländische Angebote zurückgreifen, das bedeutet, dass wir einen etwas höheren Preis zahlen werden. Aber ich denke es ist sehr wichtig, unseren Helferinnen diesen Schutz anzubieten, damit sie ihre Arbeit gut und unbeschadet machen können.

Ansonsten hat sich hier für Rentner noch nichts verbessert. Da im Dezember Wahlen sind, wurden natürlich einige „Geschenke“ in Aussicht gestellt, diese betreffen aber derzeit nur einige Gruppen der arbeitenden Bevölkerung. Aber es wurden über den Sommer sowohl die Gaspreise als auch die Treibstoffpreise wieder erhöht, dadurch kam es auch sonst zu erheblichen Preissteigerungen. Dazu kam ein langer trockener und heißer Sommer, so dass manche Ernte dürftiger ausgefallen ist. Manche Lebensmittel wurden allein im letzten Monat um mehr als 10 % teurer. Für den Winter sehe ich aber das größte Problem in der Verteuerung des Gases, denn zum höheren Preis kommt eine immer schlechter werdende Qualität, so dass man nun auch noch viel mehr verbraucht, um die Räume einigermaßen warm zu bekommen. Möge Gott uns gnädig sein und die Temperaturen nicht zu tief sinken lassen!

Nun zu meinen Terminen in Deutschland in der Woche vom 20. bis 27. November:
20.11. 9.00 Uhr, Frauenfrühstück, Ev. Gemeindehaus, 29562 Suhlendorf
15.30 Uhr, Seniorenwohnstift Leopoldshall, Kalkstr. 10 39418 Straßfurt
19.30 Uhr, Ev. Kirchengemeinde, Gartenhaus i. Pfarrgarten, 39249 Barby
21.11. 19.00 Uhr, Ev. Gemeindehaus, Ravensburgerplatz 6, 01640 Coswig
23.11. 15.00 Uhr, Ev. Gemeindehaus, 41542 Dormagen – Nievenheim
24.11. 15.30 Uhr, Ev. Gemeindehaus der Friedenskirche in Mönchengladbach
26.11. Lionsclub Vortaunus in Bad Soden
27.11. 15.00 Uhr, Ev. Gemeindehaus, 59597 Erwitte

Zum Schluss noch etwas zu unseren Briefen. Es ist mir eine Freude, Ihnen auf diesem Wege immer die wichtigsten Informationen über unser Projekt mitteilen zu können und besonders freue ich mich über die, die diese Briefe dann auch noch weiter geben. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle allen, die aktive Boten für unser Projekt sind!
Gerne dürfen Sie auch die anderen Informationen auf unserer Homepage, um Reklame für unser Projekt zu machen, weiterverwenden. Aber es ist an der Zeit auch hier sparsamer zu werden. Darum die Bitte: Wer eine e-mail Adresse hat und diese Briefe bislang noch per Post bekommt, möge mir doch bitte seine e-mail Adresse mitteilen, damit sparen wir vor allem Papier und Zeit, aber auch Briefmarken. Scheuen Sie sich aber auch nicht, wenn Sie kein Interesse mehr an diesen Briefen haben, weil Sie sich anderweitig engagieren, mir dieses mitzuteilen. Vielen herzlichen Dank auch für die Mitarbeit an diesem Punkt.

Noch einmal vielen herzlichen Dank für die vielfältige Unterstützung unseres Projektes. Möge unser Vater im Himmel Ihnen das alles reichlich vergelten und Sie so reich segnen, wie Ihre Unterstützung für uns immer wieder zum Segen wird!
Ganz herzlich lade ich Sie zu den obengenannten Veranstaltungen ein und freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen.
Kommen Sie gut durch den Herbst – für Weihnachtsgrüße erscheint es mir noch zu früh, auch wenn man schon überall Weihnachtsgebäck bekommt.
Bleiben Sie gesund und fröhlich unter Gottes Segen!

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes
Petra.stoeckmann@kothen.com

 

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!
Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt
Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!

Danke im Juni 2012

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533
Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Hermannstadt im Juni 2012
Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

wieder durften wir mit Ihrer Hilfe eine Saison der Winterhilfe abschließen. Voller Dankbarkeit für Eure Hilfe schauen wir auf den vergangenen Winter und freuen uns, dass wir für jeden Monat ausreichend und rechtzeitig Geld zur Verfügung hatten, um den Rentnerinnen und Rentnern eine Unterstützung zukommen zu lassen.
Wir danken an dieser Stelle auch noch einmal herzlich den beiden „Sammelstellen“, die uns genau zur rechten Zeit die Spenden überbracht haben, so dass wir immer das nötige Geld zur Verfügung hatten. Dieses gute Zusammenspiel war auch in diesem Winter wieder für die vielen Empfänger ein großer Segen. Dazu ist es für uns eine große Unterstützung, dass unsere Freunde vor Ort ehrenamtlich die Sammlung und Weitergabe der Gelder, aber besonders auch die Ausstellung von Spendenbescheinigungen übernommen haben. Wir sind sehr dankbar dafür, dass ihr unserem Projekt damit ein tragfähiges Fundament für die Sammlung von Geldern bietet, ist es so doch auch für Sie, liebe Spender, ein gutes Angebot, da so eine gültige Spendenbescheinigung für das deutsche Finanzamt ausgestellt werden kann.

Wir begannen die Saison im November mit 114 Personen, zwei Empfängerinnen verstarben in dieser Zeit, so dass wir die Saison im Mai mit 112 Personen abgeschlossen haben.
Aber die Notwendigkeit bei der Unterstützung für die Beschaffung von Medikamenten wurde nicht geringen, im Gegenteil. Immer mehr Personen brauchen hier unsere Unterstützung, so dass wir hierfür die feste Summe von 2.000 Lei, die wir eingeplant hatten, auch voll verbraucht haben. Gerade auch in diesem Bereich sind die Preise in den vergangenen zwei Monten extrem gestiegen, ob es für Medikamente ist oder auch für Pflegematerial. 20 – 25 % betragen hier die Preissteigerung und das besonders bei den Artikeln, die von älteren Menschen regelmäßig benötigt werden. Bei den Lebensmitteln ist diese Steigerung noch nicht angekommen. Da aber auch Treibstoff, Strom und Gas sehr gestiegen sind, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, wann auch hier die Preissteigerungen beginnen werden. Für den Strompreis ist jetzt für Juni wieder eine Steigerung um 5 % angekündigt, weil der Markt liberalisiert und auf EU – Niveau angeglichen werden soll, das gleiche wird in absehbarer Zeit auch mit dem Gaspreis geschehen, der Treibstoff entspricht bereits dem EU – Niveau. Man mag sich noch nicht vorstellen, was das dann für Menschen bedeuten kann, die mit Renten von unter 100 Euro leben müssen, was ja nicht dem EU – Niveau entspricht.
Wir können also davon ausgehen, dass unser Projekt auch weiterhin sehr nötig ist, um unseren älteren evangelischen Gemeindegliedern auch weiterhin über die Wintermonate zu helfen, damit sie sich eine warme und beleuchtete Stube, gerne auch eine warme Mahlzeit am Tage leisten können.

Die Empfänger sind Ihnen sehr dankbar für diese Unterstützung, die wir ihnen zukommen lassen können und lassen immer wieder ein herzliches „DANKESCHÖN“ an Sie ausrichten. Ein schriftlicher Gruß erreichte mich schon zu Weihnachten aus einer der südlichen Gemeinden unseres Bezirkes, Rimnicu Vilcea, zwei weitere bekam ich jetzt zum Abschluss der Saison, als Zusammenfassung vieler, die zwar nicht geschrieben haben, aber darum trotzdem sehr dankbar sind. Hier die Briefe der zwei Helferinnen:

An die lieben Spender!
In erster Linie grüßen wir Sie ganz herzlich, auch wenn wir Sie nicht kennen. Wir sagen Ihnen vielen Dank für Eure Liebe, die Sie spenden, bis nach Rumänien. Danke, dass es Euch gibt. Unser Vater im Himmel möge es Euch vergelten, und wir wünschen Ihnen Gottes reichen Segen. Der Herr möge sie reichlich segnen und Ihre Schritte bewahren. Nochmals vielen lieben Dank für alles, was Sie für unsere alten verlassenen Leute machen.
Es grüßt Sie Dagmar Dietrich, mit all den alten Leuten aus verschiedenen Dörfern (Kastenholz bis Burgberg)

Sieben Monate Winterhilfe zu erhalten ist nicht selbstverständlich. Dafür danke ich ALLEN die dazu beigetragen dieses Geld zusammen zu kriegen und uns zur Verfügung zu stellen. Wenn wir es dann monatlich unseren Bedürftigen übergeben ist die Freude in ihren Augen zu sehen manchmal sogar Tränen. Vor einigen Jahren als ich dieses Ehrenamt übernahm, ahnte ich nicht, dass im ländlichen Raum, wo LPG- Rentner leben, so viel Not ist. In ihrem Namen danke ich nochmals für alles was für sie getan wird mit den Lebensmittel die sie noch dazu bekommen. Im April waren es sogar auch Gesichtscremes, Körperlotion, Cremes für die Fußpflege und Zeckensprays. Dafür danke ich ebenfalls. (Anm. d. V.: die Freude über Hilfsgüter aller Art steigt, wird natürlich nicht aus WH Mitteln finanziert)
Allen Spendern wünsche ich die Gesundheit und die Zufriedenheit .
Friederike Pall (Helferin aus Groß Schenk)

Soweit die Grüße der Empfänger und Verteiler.

Im November komme ich, so Gott will, wieder nach Deutschland, um von der aktuellen Lage für die Rentnerinnen und Rentner zu berichten. Folgende Termine stehen fest:
20. 11. vormittags Suhlendorf, abends Barby (b. Magdeburg)
21. 11. Coswig bei Dresden; ca. 22. – 25. 11. Mönchengladbach u. Umgebung
26. 11. abends Bad Soden / Taunus

Kommen Sie nun gut über den Sommer, bleiben Sie fröhlich und gesund, der dreieinige Gott segne Sie reichlich und vergelte Ihnen Ihre Unterstützung ebenso reichlich!

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes
Petra.stoeckmann@kothen.com

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!
Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt
Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533
Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Hermannstadt im Juni 2012
Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

wieder durften wir mit Ihrer Hilfe eine Saison der Winterhilfe abschließen. Voller Dankbarkeit für Eure Hilfe schauen wir auf den vergangenen Winter und freuen uns, dass wir für jeden Monat ausreichend und rechtzeitig Geld zur Verfügung hatten, um den Rentnerinnen und Rentnern eine Unterstützung zukommen zu lassen.
Wir danken an dieser Stelle auch noch einmal herzlich den beiden „Sammelstellen“, die uns genau zur rechten Zeit die Spenden überbracht haben, so dass wir immer das nötige Geld zur Verfügung hatten. Dieses gute Zusammenspiel war auch in diesem Winter wieder für die vielen Empfänger ein großer Segen. Dazu ist es für uns eine große Unterstützung, dass unsere Freunde vor Ort ehrenamtlich die Sammlung und Weitergabe der Gelder, aber besonders auch die Ausstellung von Spendenbescheinigungen übernommen haben. Wir sind sehr dankbar dafür, dass ihr unserem Projekt damit ein tragfähiges Fundament für die Sammlung von Geldern bietet, ist es so doch auch für Sie, liebe Spender, ein gutes Angebot, da so eine gültige Spendenbescheinigung für das deutsche Finanzamt ausgestellt werden kann.

Wir begannen die Saison im November mit 114 Personen, zwei Empfängerinnen verstarben in dieser Zeit, so dass wir die Saison im Mai mit 112 Personen abgeschlossen haben.
Aber die Notwendigkeit bei der Unterstützung für die Beschaffung von Medikamenten wurde nicht geringen, im Gegenteil. Immer mehr Personen brauchen hier unsere Unterstützung, so dass wir hierfür die feste Summe von 2.000 Lei, die wir eingeplant hatten, auch voll verbraucht haben. Gerade auch in diesem Bereich sind die Preise in den vergangenen zwei Monten extrem gestiegen, ob es für Medikamente ist oder auch für Pflegematerial. 20 – 25 % betragen hier die Preissteigerung und das besonders bei den Artikeln, die von älteren Menschen regelmäßig benötigt werden. Bei den Lebensmitteln ist diese Steigerung noch nicht angekommen. Da aber auch Treibstoff, Strom und Gas sehr gestiegen sind, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, wann auch hier die Preissteigerungen beginnen werden. Für den Strompreis ist jetzt für Juni wieder eine Steigerung um 5 % angekündigt, weil der Markt liberalisiert und auf EU – Niveau angeglichen werden soll, das gleiche wird in absehbarer Zeit auch mit dem Gaspreis geschehen, der Treibstoff entspricht bereits dem EU – Niveau. Man mag sich noch nicht vorstellen, was das dann für Menschen bedeuten kann, die mit Renten von unter 100 Euro leben müssen, was ja nicht dem EU – Niveau entspricht.
Wir können also davon ausgehen, dass unser Projekt auch weiterhin sehr nötig ist, um unseren älteren evangelischen Gemeindegliedern auch weiterhin über die Wintermonate zu helfen, damit sie sich eine warme und beleuchtete Stube, gerne auch eine warme Mahlzeit am Tage leisten können.

Die Empfänger sind Ihnen sehr dankbar für diese Unterstützung, die wir ihnen zukommen lassen können und lassen immer wieder ein herzliches „DANKESCHÖN“ an Sie ausrichten. Ein schriftlicher Gruß erreichte mich schon zu Weihnachten aus einer der südlichen Gemeinden unseres Bezirkes, Rimnicu Vilcea, zwei weitere bekam ich jetzt zum Abschluss der Saison, als Zusammenfassung vieler, die zwar nicht geschrieben haben, aber darum trotzdem sehr dankbar sind. Hier die Briefe der zwei Helferinnen:

An die lieben Spender!
In erster Linie grüßen wir Sie ganz herzlich, auch wenn wir Sie nicht kennen. Wir sagen Ihnen vielen Dank für Eure Liebe, die Sie spenden, bis nach Rumänien. Danke, dass es Euch gibt. Unser Vater im Himmel möge es Euch vergelten, und wir wünschen Ihnen Gottes reichen Segen. Der Herr möge sie reichlich segnen und Ihre Schritte bewahren. Nochmals vielen lieben Dank für alles, was Sie für unsere alten verlassenen Leute machen.
Es grüßt Sie Dagmar Dietrich, mit all den alten Leuten aus verschiedenen Dörfern (Kastenholz bis Burgberg)

Sieben Monate Winterhilfe zu erhalten ist nicht selbstverständlich. Dafür danke ich ALLEN die dazu beigetragen dieses Geld zusammen zu kriegen und uns zur Verfügung zu stellen. Wenn wir es dann monatlich unseren Bedürftigen übergeben ist die Freude in ihren Augen zu sehen manchmal sogar Tränen. Vor einigen Jahren als ich dieses Ehrenamt übernahm, ahnte ich nicht, dass im ländlichen Raum, wo LPG- Rentner leben, so viel Not ist. In ihrem Namen danke ich nochmals für alles was für sie getan wird mit den Lebensmittel die sie noch dazu bekommen. Im April waren es sogar auch Gesichtscremes, Körperlotion, Cremes für die Fußpflege und Zeckensprays. Dafür danke ich ebenfalls. (Anm. d. V.: die Freude über Hilfsgüter aller Art steigt, wird natürlich nicht aus WH Mitteln finanziert)
Allen Spendern wünsche ich die Gesundheit und die Zufriedenheit .
Friederike Pall (Helferin aus Groß Schenk)

Soweit die Grüße der Empfänger und Verteiler.

Im November komme ich, so Gott will, wieder nach Deutschland, um von der aktuellen Lage für die Rentnerinnen und Rentner zu berichten. Folgende Termine stehen fest:
20. 11. vormittags Suhlendorf, abends Barby (b. Magdeburg)
21. 11. Coswig bei Dresden; ca. 22. – 25. 11. Mönchengladbach u. Umgebung
26. 11. abends Bad Soden / Taunus

Kommen Sie nun gut über den Sommer, bleiben Sie fröhlich und gesund, der dreieinige Gott segne Sie reichlich und vergelte Ihnen Ihre Unterstützung ebenso reichlich!

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes
Petra.stoeckmann@kothen.com

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!
Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt
Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!

ADZ 6. 12. 2011

Patienten müssen zusätzlich Eigenbeitrag zahlen

Dienstag, 06. Dezember 2011

Bukarest (ADZ) – Das Gesetz über den Eigenbeitrag der Patienten für ärztliche Dienstleistungen wurde vom Parlament gebilligt und soll 2012 in Kraft treten. Vorläufig soll diese Eigenleistung des Patienten zwischen 5 Lei (beim Hausarzt) und 20 Lei (Untersuchung durch einen Facharzt) betragen. Die Kosten steigen bei einer Einweisung ins Krankenhaus.

Die Autoren des Gesetzes erwarten, dass dadurch das Gesundheitswesen entlastet wird und dass der Andrang in die Spitäler nachlässt. Das Gesundheitsministerium rechnet damit, dass durch diese zusätzlichen Zahlungen der Patienten in einem Jahr 378 Millionen Lei eingebracht werden können. Die Ausarbeitung eines solchen Gesetzes war mit dem IWF vereinbart worden.

Die neue Saison

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533
Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Hermannstadt im Dezember 2011
Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

inzwischen sind wir schon wieder in der Adventszeit angekommen, hier ist es auch schon richtig kalt, nur der Schnee lässt noch auf sich warten, was ja nicht schlimm ist. Aber wir hatten einen langen schönen Herbst mit viel Sonnenschein, leider ist es viel zu trocken, trotzdem tut der Sonnenschein natürlich besonders den älteren Menschen sehr gut.
Sonnenschein war es auch, von Euch über den Sommer mit Spenden bedacht zu werden, so dass wir getrost die neue Saison der Winterhilfe starten konnten. Vielen herzlichen Dank dafür und ein ganz großes „Vergelt’s Gott“!

Die erste Gabe der Winterhilfe haben wir ausbezahlt, es sind 114 Personen auf der Liste, also etwas mehr als im vergangenen Jahr. Wir sind bei 100 Lei pro Person / Monat geblieben und werden auf Notfälle extra reagieren. Zur Zeit steht der Euro – Lei – Kurs für uns recht günstig, wir bekommen ca. 4, 35Lei für einen Euro. Bei dieser großen Summe von 11.400Lei macht es sich wirklich bemerkbar und wir sind sehr dankbar für diese Entwicklung.
Nach wie vor verbessert sich die Lage der Rentner nicht wirklich. Jetzt wurde dazu auch noch angekündigt, dass die Renten eingefroren werden. Zum Glück sind auch die restlichen Preise nicht besonders gestiegen, so mag es vielleicht nicht ganz so extrem für unsere Rentner werden. Aber es ist nicht fair und auch nicht gerecht, wie auch in anderen Krisenländern müssen die unteren Menschengruppen jetzt für die hohe Verschuldung des Landes zahlen.
Noch schlimmer geht es mit der Gesundheitsversorgung. Es werden weitere Streichungen bei der Krankenversicherung vorgenommen und der Bevölkerung wird nun empfohlen, sich zusätzlich privat zu versichern. Dabei sind die Beiträge für die Krankenkasse, die von den Löhnen und höheren Renten abgezogen werden, nicht gekürzt worden. Wie soll man sich zusätzlich eine private Versicherung leisten bei den kleinen Renten, die unsere Empfänger der Winterhilfe haben? Wie mag sich das nun entwickeln für die „normale“ Bevölkerung dieses Landes? Wir werden es wohl erleben „müssen“ und wollen versuchen, darauf zu reagieren, wenn es für unsere Empfänger nötig wird.
Für Medikamente habe ich jetzt zunächst 2000 Lei pro Monat veranschlagt. Im November war es ausreichen, ich konnte davon sogar den Helferinnen eine Grippeschutzimpfung finanzieren, die keine kostenfreie Impfung von ihren Hausärzten bekommen konnten. Für die Bevölkerung über 65 Jahre und Angestellte im Gesundheitswesen gibt es die Impfung kostenfrei.

 

 

Unser Projekt bleibt also weiterhin nötig und sinnvoll und wir sind Euch allen sehr dankbar, dass auch ihr uns weiterhin die Treue haltet! 3.000 Euro pro Monat ist eine große Summe, aber viele kleine Spenden haben dazu beigetragen, dass wir diese Summen für November, Dezember und auch Januar haben. Wenn der Kurs weiterhin für uns günstig bleibt und auch die Kosten für Medikamente nicht extrem steigen, reicht das Geld sogar darüber hinaus. Wir danken euch ganz herzlich! Besonders auch allen denen, die für unser Winterhilfe – Projekt zusätzliche Aktionen – wie Konzerte, Theatervorführungen, besondere Gottesdienste und ähnliches – gemacht haben, um damit große Summen zusammen zu bekommen, mit denen dann sogar ein ganzer Monat finanziert werden kann. Ich bin immer wieder überwältigt, mit wie vielen Ideen Ihr unser Projekt tragt und unterstützt und auch die Helferinnen freuen sich sehr darüber, denn es ist immer auch eine Freude, anderen Hilfe zukommen zu lassen, auch wenn man „nur“ der Bote ist.

Inzwischen planen manche von Euch auch schon längst das Jahr 2012. So kam schon im Frühjahr eine Anfrage an mich, wann ich wieder für unser Projekt in Deutschland unterwegs bin. Jetzt stehen schon mindestens zwei Tage fest und wer möchte kann sich anschließen, meldet euch bei mir. Fest ist der 20.11. in Barby (Nähe Magdeburg) und der 21.11. in Coswig bei Dresden. Angedacht wäre eventuell noch der 26.11. in Bad Soden (Taunus), dazwischen würde ich wohl an den Niederrhein kommen, aber das ist noch offen, je nachdem, wie man die Wege am günstigsten gestalten kann.

Nun bleibt mir zum Schluss noch das Wünschen. Wir, die Helferinnen, die Empfänger und ich wünschen euch allen für die verbleibenden Wochen eine gesegnete Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2012 Gottes reichen Segen und viele gute Erfahrungen mit der Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ (2. Korinther 12,9)

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes
Petra.stoeckmann@kothen.com

 

 

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!
Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt
Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!

Eröffnung der Saison 2010 / 2011

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533
Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Hermannstadt im Oktober 2010

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

noch ist es schön herbstlich und wir freuen uns am Sonnenschein, der die Tage wärmt. Aber die ersten Vorboten des Winters sind zu spüren, auf dem Gebirge liegt schon der erste Schnee und auch die Nachttemperaturen sinken auf und unter den Gefrierpunkt.

Wie im letzten Brief angekündigt, hat sich einiges verändert, Stichpunkt war der 1. Juli.
Aber – und dafür danken wir Gott – es ist nicht zu der angekündigten Rentenkürzung gekommen. Auch die Grundpreise für Energie wurden noch nicht erhöht – es wird aber wohl vor Jahresende kommen.
Allerdings wurde die Mehrwertsteuer erhöht, von 19 auf 24 % – damit wurde dann fast alles teurer, wenngleich die Grundpreise blieben und auch bei vielen Lebensmitteln die Händler diese Erhöhung nicht auf den Endpreis aufgeschlagen haben.
Andere Sozialleistungen wurden aber drastisch gekürzt. So gibt es für Medikamente keine Zuzahlung mehr von der Krankenkasse – nicht einmal für chronischkranke – und auch die sonstige medizinische Versorgung wurde mit großen Kürzungen belegt.

Es bleibt also weiterhin nötig, dass wir mit unserem Projekt Winterhilfe die Rentnerinnen und Rentner des Kirchenbezirkes Hermannstadt unterstützen. Nach erster Nachfrage durch die Helferinnen werden wir im November 102 Personen mit einer Unterstützung von wieder 100 Lei – das sind ca. 24 € – helfen, die Wohnnebenkosten zu begleichen.

Dank Ihrer Unterstützung, die uns auch über den Sommer erreichte, können wir getrost in die neue Saison starten und den Empfängern zusichern, dass wir auch für Dezember genügend Geld haben, ihnen zu helfen. Aber der Winter dauert dann ja noch weitere Monate, so dass wir uns weiter über jede Spende von Ihnen freuen!
Wir danken schon heute dafür und versichern Ihnen, dass auch die Empfänger sich freuen und Ihnen danken!

Inzwischen habe ich auch die genauen Termine für die Informationsveranstaltungen und lade Sie herzlich ein, daran teilzunehmen, wenn es in Ihrer Nähe ist. Ich würde mich freuen, Sie persönlich begrüßen zu dürfen!

 

 

 

2. November 9.00 Uhr, Suhlendorf, Frauenfrühstück, Evangelisches Gemeindehaus
3. November 15.00 Uhr, Iserlohn, Evangelisches Gemeindezentrum Psalm 23
4. November 15.00 Uhr, Nievenheim, Evangelischer Frauenkreis
5. November 18.30 Uhr, Mönchengladbach Evangelische Kirchengemeinde Hardt
7. November 9.30 Uhr, Rosellerheide, Evangelischer Gottesdienst
10.45 Uhr, Nievenheim, Evangelischer Gottesdienst
8. November 19.30 Uhr, Bad Soden, Lions – Club Treffen
9. November 15.00 Uhr, Erwitte, Evangelische Kirchengemeinde

Zum Teil bin ich zu Gast in regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen, zum Teil wurde für meinen Besuch ein gesondertes Treffen organisiert. Erkundigen Sie sich am Besten vor Ort, wie die Termine gestaltet werden.

Jetzt haben wir noch Oktober, aber der nächste Brief wird dann erst im nächsten Jahr zu Ihnen kommen. Darum möchte ich Ihnen schon jetzt eine besinnliche Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und Gottes Segen für das kommende Jahr, wünschen.

Möge unser Vater im Himmel Sie reichlich segnen für alles, was Sie für uns getan haben – Ihre Gaben dienen vielen zum Segen!

Bleiben Sie gesund und fröhlich unter Gottes Schutz

Mit freundlichen Grüßen

Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

 

 

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!
Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt
Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig-Weber-Str. 13, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!

Was sich sonst noch so tut

Artikel in der ADZ am 6. Juli 2010

Es geht an die Substanz
Über die chronischen Leiden unseres Gesundheitswesens / Von Balthasar Waitz

Nicht zu glauben, doch man gewöhnt sich auch an schlechte Nachrichten. Wenn jemand vor einigen Jahren vom möglichen Bankrott unseres Landes gesprochen hätte, wäre er von aller Welt als Nostalgiker des Ceausescu-Regimes, als Spinner oder als Schwarzmaler verdonnert worden. So trist es auch ist, jetzt pfeifen schon die Spatzen die Hiobsbotschaften vom Dach. Steigende Arbeitslosigkeit, erhöhte Steuern, reduzierte Löhne, nervöse, unpopuläre Eilverordnungen, Massenproteste, eine tiefe Kluft zwischen Regierung und Volk ergänzen das Gesamtbild. Alles deutet auf schwierige Zeiten, eine allgemeine Verarmung, wachsende Hoffnungs- und Ratlosigkeit mit all ihren Folgen und Randerscheinungen für die Bevölkerung hin.

Pillen für chronische Leiden?

Ein beredtes Beispiel unserer kranken Gesellschaft gibt wohl das marode rumänische Gesundheitswesen mit all seinen chronischen Leiden ab. Das System, das noch immer viele Altlasten mit sich schleppt und schon seit Jahren eine grundlegende Reform dringend nötig hätte, steht immer wieder kurz vor dem Kollaps, der dann zum Glück in zwölfter Stunde vermieden werden kann.

Die ständige Kürzung der Haushaltsgelder für das Gesundheitswesen führt immer mehr zur Unterbezahlung des Personals, zu chronischem Personalmangel, zu schlechten Dienstleistungen und zu Korruption. Hinzu kommen die Verteuerung der Arzneimittel, die vorprogrammierten Konflikte zwischen Hausärzten, Apothekern und der Krankenkasse. Letztlich sind die Patienten jene, die am meisten darunter zu leiden haben.

In vielen Krankenhäusern fehlen über längere Zeitspannen die nötigsten Arzneimittel, die Patienten müssen sich diese selbst beschaffen. Wegen der zum Teil unwürdigen Bedingungen würden die meisten Kranken lieber in ihrem eigenen Bett zu Hause behandelt werden. Das ratlose Gesundheitsministerium trifft Maßnahme um Maßnahme, deren Folgen nicht abzusehen sind. Derzeit läuft landesweit im Rahmen der sogenannten Dezentralisierung eine Großaktion zur Übergabe der zum Großteil heruntergewirtschafteten und hochverschuldeten Krankenhäuser an die Lokalverwaltungen. Im Prinzip eine gute Entscheidung, doch… Wie werden es die Kommunalverwaltungen, die große Löcher in ihren Haushaltssäckeln haben und kaum mehr die Gehälter ihrer eigenen Beamten begleichen können, wohl schaffen, monatlich für die hohen Verwaltungskosten der Spitäler aufkommen zu können?

Eine andere schon zu Jahresbeginn gestartete Großaktion des Gesundheitsministeriums betrifft die komplexe Kontrolle der zu hohen Ausgaben: Kontrolliert werden alle Kranken- und Behindertenrenten, deren Zahl wie jene der Sozialhilfeempfänger in unserem Land in den letzten Jahren, laut den Statistiken des Ministeriums, unnatürlich und unmäßig angewachsen sind. In manchen Landeskreisen sei es in diesem Bereich zu einem unhaltbaren „Unwesen“ gekommen, heißt es.

„Krankenurlaubspolizei“ vor der Tür!

Einer Kontrolle auf Landesebene werden schon seit Monaten auch die Krankenurlaube unterzogen. Das geschieht zur offenen Unzufriedenheit der Hausärzte und zum Leidwesen der Patienten. Das Gesundheitsministerium hofft jedoch, durch diese unpopulären aber nötigen Maßnahmen dem Budget erneut beträchtliche Summen zurückzuführen.

Laut Gesundheitsminister Attila Cseke wurden 2009 sechs Prozent des Fonds der Krankenversicherung für die Bezahlung von Krankenurlauben ausgegeben.
Wenn diese Summe 2006 noch 482 Millionen Lei ausmachte, so erreichte sie 2009 mit 923 Millionen Lei schon das Doppelte. In manchen Kreisen, wie Kreis Neam] oder Olt, vervierfachte sich diese Summe. Insgesamt wurden im Vorjahr bei einer Gesamtzahl von fünf Millionen Arbeitnehmern insgesamt 2.700.000 Personen Krankenurlaub gewährt.

Einer der anvisierten Landeskreise ist auch der Kreis Temesch/Timis, da hier die Zahl der gewährten Krankenurlaube von Jahr zu Jahr beträchtlich angestiegen war. Im Jahr 2008 wurden im Kreis Temesch – der Kreis verzeichnete eine aktive Bevölkerung von 320.000 Personen – über 160.000 Krankenurlaube gewährt. Das heißt: Die Hälfte des beschäftigten Personals genoss ein- oder mehrmals im Jahr Krankenurlaub. Im Vorjahr wuchs diese Zahl bis zu 198.048 an. Laut der Temescher Krankenkasse wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres über 44.000 Krankenurlaube verzeichnet.

Bei dieser landesweiten Kontrolle wurde bei einem Fünftel der überprüften Hausärzte Unregelmäßigkeiten in der Gewährung des gesetzlichen Krankenurlaubs entdeckt: 336 von den 1540 Hausärzten mussten Geldstrafen begleichen. In den meisten Fällen fehlten die nötigen Anlagen bzw. die Erklärung über den Ort der Untersuchung des Patienten, die Beweise für die Begleichung der Versicherung oder die Bestätigungen des Arbeitgebers. In Sachen Geldstrafen hält der Kreis Temesch dabei die Spitze: In einer ersten Phase erhielten sechs Hausärzte eine Geldstrafe von 11.000 Lei, in einer zweiten Phase mussten 16 Ärzte von insgesamt 26 gar insgesamt 72.500 Lei Geldstrafe bezahlen.

Die Kontrollen führten zu starken Protesten bei den Hausärzten. Vor allem wurde von diesen die Ungesetzmäßigkeit der Kontrollen beanstandet: Die von den Ärzten zu befolgenden Normen wären nämlich noch nicht Gesetz, da sie noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht wären. Proteste gab es aber auch wegen der ungewöhnlichen Höhe der Geldstrafen. Laut Claudia Iftode, der Vizevorsitzenden des Temescher Verbandes der Hausärzte, hatten die bestraften Hausärzte durchschnittlich Geldstrafen von über 5000 Lei zu bezahlen, obwohl deren durchschnittliches Monatseinkommen kaum 4500 Lei übersteigt.

Die wirklichen Leidtragenden dieser Überprüfungen könnten wieder-um letztlich die Bürger, leidende und hilfsbedürftige Personen sein. Nicht genug, dass das Verhältnis zwischen Patient und Hausarzt gestört wird. Als zusätzlicher psychischer Terror und unwürdig für viele Patienten erscheinen vor allem die allzu sehr an den Polizeistaat erinnernden Prozeduren der Überprüfung der Patienten durch die sogenannte „Krankenurlaubspolizei“. Diese Befugnisse erhielten durch die Eilverordnung der Regierung nämlich Vertreter der Arbeitgeber und die Polizei. Dass derartige Maßnahmen wenig fruchten und zudem noch leicht zu Übergriffen führen können, hat man wohl in aller Eile außer Acht gelassen.